Tolerantes Dresden: IT-Spezialisten entwickeln Flüchtlings App

„Wie können wir den Flüchtlingen helfen?“ – Eine Frage, die sich derzeit viele Menschen in Deutschland stellen. Während die einen der Meinung sind, dass es nicht ihr Problem sei, sind andere längst tätig geworden. So zum Beispiel zwei Dresdenerinnen, die nun eine App veröffentlicht haben, die den Flüchtlingen dabei behilflich sein soll, sich besser in der sächsischen Landeshauptstadt zurechtzufinden. Die App ist jedoch mehr als nur ein Lösungsansatz. Sie ist ein Zeichen für ein weltoffenes Dresden.

Denkt man an die aktuelle Flüchtlings-Lage, fällt vielen sofort eine Stadt in Deutschland ein: Dresden. Spätestens seit dem Hashtag #ZeltstaDD ist Dresden ein Synonym für die aktuelle Situation und die vielen, damit einhergehenden Probleme, mit denen sich die Politik auseinandersetzen muss. Doch nicht nur Politiker, sondern auch immer mehr Bürger befassen sich mit den Flüchtlingen. Während ihnen die einen nichts als Hass und Ablehnung entgegenbringen können, wollen die anderen tatsächlich helfen. So wie die beiden Dresdenerinnen Viola Klein und Peggy Reuter-Heinrich. Ihre App „Welcome to Dresden“ soll Flüchtlingen eine erste Orientierungshilfe geben, um sich in ihrer neuen Heimat zurechtzufinden. Außerdem wollen die beiden mit ihrer Smartphone-Anwendung zu einem besseren Image ihrer Stadt beitragen und verdeutlichen: Nicht alle Dresdener sind gegen die Flüchtlinge.

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Die App bietet seinem Nutzer viele nützliche Hinweise, die in Englisch bereitgestellt werden. Die Windows-Version der Anwendung bietet auch die Sprachen Russisch, Deutsch, Arabisch und Französisch an. Dass viele Flüchtlinge gar nicht wissen, was sie nach ihrer Ankunft in Deutschland tun sollen und dass ihnen darüber hinaus niemand sagt, welche Schritte sie als nächstes gehen müssen, ist eines der größten Probleme der aktuellen Lage. Das haben auch Viola Klein und Peggy Reuter-Heinrich erkannt.

Die Entwicklung der App, die derzeit für Windows-Phones und Android-Geräte erhältlich ist, wurde von den beiden Dresdener IT-Unternehmen Saxonia Systems und HeiRes übernommen. Beide Firmen, die eigentlich in Konkurrenz zueinander stehen, engagieren sich aus Überzeugung für das Projekt und nehmen gern in Kauf, dass es nicht gewinnbringend ist.

„Welcome to Dresden“ ist sowohl im Hinblick auf die Benutzung als auch den Inhalt einfach aufgebaut. Nutzer haben die Wahl zwischen verschiedenen Unterpunkten wie „Asylsystem“, „Beratung und Behörden“ und „Notfälle und Versorgung“. Mit nur einem Finger-Tipp erhalten die Flüchtlinge alle Informationen, die sie benötigen – von der Telefonnummer bis hin zu verschiedenen Öffnungszeiten.

Bild: © Depositphotos.com / SergeyNivens

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Maik Justus

Maik Justus wohnt mit seiner Familie in Bielefeld. Er beschäftigt sich überwiegend mit den Themen Gesundheit, Abnehmen, Fitness sowie Wellness. Sich selbst beschreibt er als sehr Ehrgeizig. Maik ist selbst überzeugter Gesundheitsfanatiker und Fitnessfreak. Maik ist Vater von 3 Kindern.

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