Internet-Versicherungen oftmals überflüssig

Es gibt einerseits zahlreiche Versicherungen in Deutschland, die unzweifelhaft sehr hilfreich und empfehlenswert sind. Dazu gehört beispielsweise die Privathaftpflichtversicherung oder auch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Andererseits werden am Markt ebenso diverse Versicherungsarten angeboten, die nur für einen kleinen Teil der Verbraucher wirklich einen Sinn und Nutzen haben. Unter anderem zählen dazu nach Meinung nicht weniger Fachleute auch die diversen Internetversicherungen, die am Markt angeboten werden.

Große Unterschiede bei den angebotenen Internet Versicherungen

Aktuell gibt es nicht mehr allzu viele Internetversicherungen, nachdem diverse Versicherer dieses Produkt in der Vergangenheit bereits wieder vom Versicherungsmarkt genommen haben. Verbraucher sollten bei den vorhandenen Angeboten insbesondere darauf achten, dass teilweise ganz unterschiedliche Schadensursachen abgesichert sind. Bei den meisten Internetversicherungen sind es vor allem die folgenden Leistungen, die in der Police enthalten sind:

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  • Serviceleistungen
  • Absicherung von Vermögensschäden
  • Internet-Rechtsschutz

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An dieser Aufzählung ist erkennbar, dass die eigentlichen Schäden, die am PC oder sonstigen Endgeräten des Users am häufigsten entstehen, anscheinend durch die Internetversicherungen gar nicht ausreichend abgesichert sind. Dies betrifft beispielsweise ein gehacktes E-Mail-Postfach, eine manipulierte Festplatte oder auch der Diebstahl den Diebstahl von Login-Daten.

Viele Schäden sind bereits anderweitig abgedeckt

Ein weiterer Punkt, der gegen den Abschluss einer speziellen Internet-Versicherung spricht, ist, dass zahlreiche mögliche Schadensarten oftmals bereits anderweitig abgedeckt sind. So beinhalten beispielsweise neuere private Haftpflichtversicherungen häufig einen Internet-Schadenschutz. Dieser würde dazu führen, dass beispielsweise vom Versicherer ein Schaden getragen wird, der durch einen per E-Mail weitergeleiteten Virus entstanden ist. Die Internetversicherung, die eigentlich auf solche Schadensarten spezialisiert sein sollten, leisten hingegen erstaunlicherweise genau in diesem Fall in aller Regel keinen Schadenersatz. Bei Schäden durch ein gehacktes Online-Bankkonto ist es so, dass die betroffenen Kunden meistens nur bis zu einem relativ kleinen Betrag haften, während der Schaden darüber hinaus von den Banken reguliert wird. Auch von dieser Warte aus kann eine Internetversicherung nicht gerade als notwendig bezeichnet werden.

Bild: © Depositphotos.com / stevanovicigor

Oliver Schoch

Oliver Schoch

Ich bin gelernter Bankkaufmann und war über 15 Jahre bei verschiedenen Banken und in diversen Bereichen tätig. Seit mittlerweile sieben Jahren bin ich in Vollzeit als freiberuflicher Journalist und Online-Redakteur tätig. Aufgrund meines umfangreichen Wissens im Wirtschafts- und Finanzbereich konzentriere ich mich im journalistischen Segment auf diese zwei Themen.
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