Straßenhändler unerwünscht – in Rom wird aufgeräumt

Rom, die Ewige Stadt, gehört zu den faszinierendsten und schönsten Städten in Europa. Vielen Besuchern der italienischen Hauptstadt sind aber die vielen Straßenhändler ein Dorn im Auge, die besonders vor den großen Sehenswürdigkeiten ihre Waren an den Touristen bringen wollen. Dass diese Händler zu aufdringlich sind und die Besucher belästigen, diese Ansicht vertritt nicht nur der römische Bürgermeister Ignazio Marino, und daher hat er jetzt kurzerhand durchgegriffen.

Viel Polizeipräsenz

Es sind die kitschigen Andenken, die Tassen mit dem Konterfei des Papstes oder die Schneekugeln, die das Kolosseum zeigen, die in Rom von fliegenden Händler zu überteuerten Preisen angeboten werden. Sie prägen das Stadtbild und diesem zweifelhaften Handel will der Bürgermeister jetzt ein Ende setzen. Vor den großen Sehenswürdigkeiten wie dem Petersdom, dem Forum Romanum und auch vor dem berühmten Trevi-Brunnen ist jetzt viel Polizeipräsenz zu sehen, die dafür sorgen soll, dass die Touristen nicht mehr von den Händlern angesprochen und zum Kauf genötigt werden.

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  • Christine A Döring
  • Herausgeber: International Travel Books

Keine Parkerlaubnis

Um das Problem der Straßenhändler in den Griff zu bekommen, hat sich der römische Stadtrat etwas einfallen lassen. Die Wagen der Händler dürfen nicht mehr auf den Parkplätzen vor den berühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum an der Spanischen Treppe parken. Wer es dennoch versucht, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen, zudem wird der Wagen sofort abgeschleppt. Auch die Verkaufsstände dürfen nicht mehr aufgebaut werden, wer es doch versucht, wird ebenfalls zur Kasse gebeten und der Stand wird dann samt Waren konfisziert.

Ein sauberer Stadtkern

Roms Bürgermeister will der Stadt am Tiber wieder seinen alten Glanz verleihen und das geht nach seiner Meinung nicht, wenn die Stände der vielen meist illegalen Straßenhändler den Stadtkern verschandeln. Besonders wichtig ist Ignazio Marino aber, dass die Händler verschwinden, die gefälschte Markenware anbieten, denn in diese Geschäfte mit falschen Luxusuhren und Designertaschen ist in den meisten Fällen die Mafia verstrickt.

Bild: © Depositphotos.com / neneosan

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.
Ulrike Dietz

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