Filmkritik zu „Terminator: Genisys“

Die Actionreihe »Terminator« besteht aus fünf Teilen und den aktuellen Teil »“Terminator: Genisys“« habe ich mir über Amazon Prime Instant Video für 7,99 Euro ausgeliehen und angeschaut. Alle bisherigen Terminator-Filme kannte ich bislang, wobei »Terminator – Die Erlösung« der schwächste Teil der Reihe ist. Im fünften Teil ist nach »Terminator III – Rebellion der Maschinen« (2003) endlich wieder Arnold Schwarzenegger als Terminator T-800 mit dabei.

Es handelt sich quasi um eine Neuverfilmung der gesamten Terminator-Story beginnend mit dem Jahr 1984, wo alles begann. Die Rolle der Sarah Connor wurde von Emilia Clarke statt Linda Hamilton gespielt, Jason Clarke spielte den Rebellenanführer John Connor und Kyle Reese wurde von Jai Courtney dargestellt. Die Produktionskosten von „Terminator: Genisys“ beliefen sich auf 155 Millionen US-Dollar.

Handlung „Terminator: Genisys“

In »“Terminator: Genisys“« spielt die Handlung zwischen 1984 und 2029. Die Story setzt im Jahr 2029 ein, erzählt aus der Sicht von Kyle Reese, der in den Trümmern einer von Terminatoren beherrschten Erde aufgewachsen ist. In einem Schacht entdeckt er einen Hund, ohne zu ahnen, dass es ein Lockmittel einer so genannten Infiltrationseinheit ist und wird beinahe erschossen, aber rechtzeitig von einem Soldaten, der sich als Rebellenanführer John Connor herausstellt, gerettet. Kyle Reese entwickelt sich unter Connor zu einem angesehenen Rebellen, der an seiner Seite kämpft und die Erde von der Herrschaft der Roboter befreien möchte. Das Computersystem Skynet ist eine Künstliche Intelligenz, die die Androiden kontrolliert und damit die gesamte Welt.

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Am 29.August 1997 löste die KI in »“Terminator: Genisys“« den dritten Weltkrieg aus und übernahm mit seinen Maschinen die Weltherrschaft. Die Menschen werden von den Terminatoren versklavt und zu Arbeit in ihren automatisierten Fabriken gezwungen. Gegen diese finstere Herrschaft der Maschinenwesen kämpft die Rebellenarmee angeführt von John Connor.

Im Rahmen einer letzten Mission soll der zentrale Rechenkern und die Zeitmaschine Skynets zerstört werden. Skynet erkennt jedoch die Gefahr der anrückenden Armee und entsendet einen Terminator T-800 ins Jahr 1984 um die Geburt von John Connor zu verhindern. Nach dem verheerenden Angriff auf den Computerkern stürzen die autonomen Flugdrohnen ab und die Androiden versagen ihren Dienst.

In einem Himmelfahrtskommando wird Kyle Reese ebenfalls in das Jahr 1984 geschickt um zu verhindern, dass Sarah Connor vom T-800 ermordet wird. Bei seiner Ankunft trifft Connor auf einen Polizisten, der sich als T-1000 herausstellt und ihn durch Los Angeles verfolgt. Als er in eine ausweglosen Lage gerät, taucht plötzlich ein Van auf, der das Schaufenster des Kaufhauses durchbricht und dessen Fahrer sich als Sarah Connor vorstellt.

Als Reese hinten im Van einen T-800 entdeckt, will er ihn gleich zerstören, aber Sarah hält ihn auf. Der T-800, Paps genannt, dient Sarah als Beschützer und bewahrt sie davor von Skynets robotischen Schergen eliminiert zu werden.

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Kritik

Die ersten zwanzig Minuten von „Terminator: Genisys“ erzählen wie die Erde von der Künstlichen Intelligenz Skynet unterjocht und wie es zur Rebellion kam. Als Reese in das Jahr 1984 entsandt wird, um Sarah Connor zu retten, fühlte ich mich gleich an den ersten Terminator-Film erinnert.

Die Szenen sind genauso wie im Original, aber erfahren eine gezielte Veränderung durch das Auftauchen eines T-1000 wie »Terminator II – Tag der Abrechnung« und einer jungen Sarah Connor im Teenageralter. Geschickt haben die Filmautoren die bekannten Storylines der ersten zwei Terminator-Filme miteinander verbunden. Die Handlung des dritten und vierten Teils spielte keine Rolle.

Arnold Schwarzenegger in seiner Paraderolle als Terminator zu sehen war beeindruckend und schmunzelnd zugleich. Er hat immer wieder flotte Sprüche auf Lager, die „Terminator: Genisys“ mit Humor auflockern. Auf jeden Fall sorgte Schwarzenegger mit seinem Auftritt in Genisys für eine gewisse Heiterkeit und Wiedersehensfreude.

Die Spezialeffekte in „Terminator: Genisys“ sind erstklassig und dabei vor allem in den ersten Filmsequenzen, als zum Beispiel die berühmte Golden Gate Bridge von San Francisco durch von einer Atombombe ausgelösten gewaltigen Flutwelle zerstört wird. Im Zentrum der Handlung steht die KI Skynet, die sich im letzten Drittel des Films in holografischen Projektionen darstellt. Insgesamt kann ich „Terminator: Genisys“ empfehlen und dabei vor allem Fans, welche die ersten zwei Terminator-Filme kennen.

Der spannende Actionfilm sollte ein Auftakt zu einer neuen Terminator-Trilogie werden, aber aufgrund des bislang erzielten Einspielergebnisses entschied sich das verantwortliche US-Filmstudio Paramount Pictures dazu, diese Pläne erst mal ruhen zu lassen und dies ist echt schade. Es wäre spannend gewesen zu sehen, wie die Handlung von „Terminator: Genisys“ sich weiterentwickelt hätte.

Bild: © Depositphotos.com / Jean_Nelson

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Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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