Lanzarote – die etwas andere Trauminsel

Endlose weiße Sandstrände und eine üppige Vegetation suchen Urlauber auf der Insel Lanzarote vergeblich. Die östlichste der sieben Kanarischen Inseln im Atlantik hat nur schwarzes Lavagestein zu bieten, dafür aber 300 Sonnentage im Jahr. Aber nicht nur das Wetter macht die Insel zu einem einzigartig schönen Ferienziel. Lanzarote ist die perfekte Urlaubsinsel für Individualisten, die abseits vom Touristenrummel einen ruhigen und entspannten Urlaub verbringen möchten.

Nur vier Flugstunden

Lanzarote ist nur vier Flugstunden von Deutschland entfernt und daher optimal für einen Kurzurlaub. Es ist der schroffe Charme, der die Vulkaninsel so reizvoll macht. Die tiefschwarzen Riffe, die über 100 imposanten Vulkankegel und die über 60 Strände mit schwarzem Sand prägen das Bild von Lanzarote. Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, aber auch Wassersportler und Kulturfreunde sind auf der kanarischen Insel richtig. Lanzarote bietet einige Highlights, die kein Urlauber versäumen sollte.

Die traumhaft schönen Papageienstrände

Strände mit feinem Sand sind auf Lanzarote eher eine Seltenheit. Eine Ausnahme machen die Papageienstrände im Süden der Insel. Die feinsandigen Strände an den vierhundert Meter langen Playas de Papagayo bestehen aus sieben Buchten, die von Lavafelsen getrennt sind. Strände und Buchten stehen unter Naturschutz und sind zum Sonnenbaden ideal, da sie windgeschützt sind.

Die Felsenhöhlen Jameos del Agua

Noch vor 50 Jahren galten die Vulkanhöhlen von Jameos del Agua als Müllhalde. Dann entdeckte der Künstler César Manrique das sieben Kilometer lange Höhlensystem aus Vulkangestein und beschloss, daraus den schönsten Ort auf Lanzarote zu machen. Der studierte Architekt schuf unter anderem eine blaue Lagune, in der subtropische Pflanzen blühen. Eine andere Höhle verwandelte er in einen imposanten Konzertsaal, der heute für seine fantastische Akustik und Atmosphäre weltberühmt ist. Besonders schön ist aber die Höhle mit dem Salzsee, denn hier lebt eine blinde Krebsart, die es sonst nur in mehreren tausend Metern Tiefe gibt.

Der Nationalpark Timanfaya

Ganz im Süden von Lanzarote liegt der Nationalpark Timanfaya. Er beeindruckt seine Besucher mit schroffen Felsformationen, riesigen Kratern und 30 Vulkankegeln. Sie prägen die einzigartige Landschaft, die an die karge unwirkliche Oberfläche des Mondes erinnert. Besucher fahren vom Touristenzentrum Islote de Hilario mit einem Bus durch den 200 Quadratkilometer großen Park, Wanderungen sind nur in Begleitung gestattet. Wer sich den Vulkan Caldera de los Cuervos ansehen will, der kann das über einen Lehrpfad mit interessanten Informationen zur Vulkaninsel Lanzarote.

Bild: @ depositphotos.com / nito103

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Ulrike Dietz

Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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