Capri – die Insel der hoffnungslosen Romantiker » Reise Urlaub

Kaum eine andere Insel im Mittelmeer umgibt ein solcher Zauber wie Capri. Das wird jedem klar, der die italienische Insel zum ersten Mal sieht, denn das tiefe Blau des Meeres und die weißen Häuser der Insel mit ihren bunt blühenden Blumen bilden einen eindrucksvollen Kontrast. Besonders anziehend ist Capri jedoch am Abend, denn wenn in den Gassen und auf den Plätzen Ruhe eingekehrt ist, dann entfaltet die Insel eine einzigartige Magie. Dem Charme der Insel kann sich kaum jemand entziehen und wer einmal dort war, der möchte wiederkommen.

Die wunderschönen Gärten und Villen

Capri ist bekannt für seine üppigen Gärten und seine imposanten Villen. Ein Highlight sind die Gärten des Augustus, die terrassenförmig angelegt wurden und einen herrlichen Blick auf das Mittelmeer bieten. Auf dem Weg zu den Gärten liegt die Via Krupp, einer der spektakulärsten Serpentinenwege in Europa. Der Industrielle Friedrich Alfred Krupp ließ diesen Weg um das Jahr 1900 anlegen, weil ihm der Weg von Marina Piccola zu seinem herrschaftlichen Anwesen in Quisisana zu beschwerlich war. Auch wenn der Weg sehr steil ist, es lohnt sich, ihn zu gehen, denn die Aussicht ist überwältigend. Von der Krupp-Villa aus sind es nur wenige Minuten Gehweg zu den Gärten des Augustinus und zum Kloster San Giacomo.

Die Blaue Grotte

Auf der nordwestlichen Seite von Capri liegt die vielleicht größte Sehenswürdigkeit der Insel – die weltberühmte Grotta Azzurra, die Blaue Grotte. Von Anacapri aus fahren Boote zu diesem Naturwunder, das seine Besucher durch sein intensives Blau im Inneren verzaubert. Es nicht aber nur das magische Blau, das die Grotte so einzigartig macht, auch dass alles, was ins Wasser gehalten wird, silbern schimmert, macht die Blaue Grotte so faszinierend. Entdeckt wurde die Grotte übrigens 1826 vom deutschen Dichter August Kopisch, der die „Heinzelmännchen zu Köln“ schrieb.

Die Kirche San Michele

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kirche San Michele auf der Piazza Armando Diaz. In der wunderschönen Barockkirche wurden in früheren Zeiten die Gemeinderatssitzungen abgehalten, heute ist die Kirche, die zwischen 1698 und 1719 erbaut wurde, eine Touristenattraktion. Das liegt am Fußboden der Kirche, der in Form eines Mosaiks die Geschichte von Adam und Eva im Paradies darstellt. Die leuchtenden Farben der Mosaiksteine stehen in einem wunderbaren Kontrast zu den weißen Marmorelementen, die die Kirche schmücken.

Bild: © Depositphotos.com / bloodua

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Über den Autor Ulrike Dietz

Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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