Mit dem Wohnmobil durch Alaska

Fünfmal so groß wie Deutschland, aber nicht einmal halb so viele Einwohner wie Mecklenburg-Vorpommern – Alaska ist in jeder Hinsicht ein seltsames Fleckchen Erde. Jeder zweite Einwohner des 49. Bundesstaats der USA lebt in oder in der Umgebung von Anchorage, der Rest von Alaska ist menschenleer. Entsprechend dünn gesät sind in Alaska die Hotels und wer dieses riesige Land erkunden möchte, der sollte ein Wohnmobil buchen, um sich so diesen wunderschönen Bundesstaat der USA anzusehen.

Die große Einsamkeit

Wenn es nach der Statistik geht, dann lebt nur ein halber Mensch in Alaska auf einem Quadratkilometer, im Vergleich dazu, in Deutschland sind es 500 Mal mehr Menschen. Wer Alaska kennenlernen will, der sollte sich nicht nur auf die größeren Städte wie Fairbanks, Anchorage, Valdez oder Seward beschränken, denn auch der Rest des Landes ist absolut sehenswert. Die Saison dauert jedoch nur vier Monate, danach versinkt alles wieder in meterhohem Schnee und an den kleinen Pensionen und privaten Zimmervermietungen ist das Schild „No Vacancy“ zu sehen. Das Wohnmobil ist also die deutlich bessere Wahl. Dazu kommt, dass es Alaska mit Campern sehr gut meint, denn die Campingplätze sind sehr komfortabel mit Strom und Wasser ausgestattet.

Alaska ist einzigartig

Wer wild campen möchte, der darf das, aber es sollte nicht in einem der vielen Naturschutzgebiete sein, denn die Natur ist in Alaska heilig. Die Landschaften sind einfach fantastisch und wer das wilde Alaska erleben will, der sollte den Campingplatz vergessen, sondern sein Lager am Ufer einer der vielen Seen aufschlagen. 3200 Seen gibt es in Alaska und einer ist so schön wie der andere. Im Sommer ist es in Alaska sehr hell und selbst um Mitternacht kann man noch ohne künstliches Licht die Zeitung lesen. Es sind diese hellen Nächte, die Alaska in ein Zauberland verwandeln und das trifft ganz besonders auf die Region rund um den Denali zu, den höchsten Berg des Landes.

Ein ganz besonderer Berg

Mount McKinley heißt der Denali inoffiziell, aber er trägt heute den Namen, den ihm die Ureinwohner gegeben haben. 6168 m hoch ist der Denali und damit der höchste Berg auf dem amerikanischen Kontinent. Er ist sehr launisch und so mächtig, dass er sein eigenes Wetter macht. Wer den Berg aus der Nähe sehen will, der sollte an seinem Fuß campen und sich einfach nur verzaubern lassen.

Bild: © Depositphotos.com / dnaumoid

Mit dem Wohnmobil durch Alaska
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Ulrike Dietz

Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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