Verständigungsschwierigkeiten im Ausland – Vorsicht vor diesen Gesten

In vielen Regionen dieser Welt helfen auch gute Englischkenntnisse nicht weiter, die Unterhaltung wird mit Händen und Füßen geführt. Dabei kann es zu Missverständnissen kommen, denn viele Gesten, die man von zu Hause kennt, werden im Ausland völlig falsch verstanden und führen bestenfalls zu einem unverständlichen Kopfschütteln, im schlimmsten Fall aber bedeuten diese Gesten etwas ganz anderes und das kann mitunter sehr gefährlich werden.

Daumen hoch und Victory-Zeichen

Werden Zeige- und Mittelfinger gespreizt nach oben gehalten, dann steht das für Victory, also für Sieg. Bekannt wurde dieses Zeichen durch Winston Churchill und es symbolisiert so etwas wie Durchhaltewillen in der Hoffnung auf Erfolg. Nicht so in Griechenland, wer dieses Zeichen beim Urlaub auf Kreta oder Rhodos einem Einheimischen zeigt, der kann Ärger bekommen, denn die Griechen interpretieren das Victory-Zeichen mit „Fahr zur Hölle“. Das Daumen-nach-oben Zeichen ist ein positives Signal dafür, das alles in Ordnung ist, im arabischen Raum ist es aber eine obszöne Geste, wird der ausgestreckte Daumen hin und her bewegt, dann handelt es sich sogar um einen sexuellen Affront.

Goa Travel in Style: Luxusurlaub *
  • Christine A Döring
  • Herausgeber: International Travel Books

Vorsicht bei Zahlenspielereien

Wer in einer deutschen Kneipe zwei Finger in Richtung Kellner oder Wirt streckt, der bekommt zwei Bier, in einem englischen Pub bekommt man allerdings nur eins. Beim Urlaub in China werden gleich acht Getränke gebracht und in Japan sollte man diese Geste besser ganz lassen, denn dort gelten die beiden Finger als eine schlimme Beleidigung. Werden der Zeigefinger und kleine Finger ausgestreckt, dann ist das ein internationales Zeichen für telefonieren, in vielen Mittelmeerländern wird es aber so verstanden, dass jemandem Hörner aufgesetzt wurden. In Hawaii hingegen ist es ein Zeichen dafür, immer locker zu bleiben.

Übrigens, wer beim Urlaub in den USA einem anderen durch das Antippen des Fingers an die Stirn den Vogel zeigt, der muss keine Angst haben, denn das Tippen an die Stirn ist eine nette Geste, die zeigen soll, dass man den anderen für ziemlich clever hält, auch ohne große Worte zu machen.

Bild: © Depositphotos.com / undrey

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.
Ulrike Dietz

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