Diese Tipps helfen dabei, den Jetlag gut zu überstehen

Wer schon mal einen Langstreckenflug vielleicht in die USA oder nach Australien hinter sich gebracht hat, der weiß auch, wie unangenehm der sogenannte Jetlag sein kann. Die Zeitumstellung lässt sich leider nicht vermeiden und den meisten Reisenden gehen die ersten Tage des Urlaubs verloren, weil sie sich zeitlich umstellen müssen. Todmüde oder total aufgedreht, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit und Übelkeit – das sind nur sechs der vielen Nebenwirkungen der Zeitumstellung, aber es gibt einige sehr wirkungsvolle Tricks, um die lästigen Nebenwirkungen erfolgreich zu bekämpfen.

Die Richtung ist entscheidend

Es spielt immer eine wichtige Rolle, in welche Himmelsrichtung die Reise geht. Wer in die USA fliegt, der fliegt in Richtung Westen und muss pro überflogener Zeitzone eine Stunde dazurechnen. Auf einem Flug nach New York hat man sechs Stunden mehr und hier heißt es durchhalten und erst zur gewohnten Zeit ins Bett gehen. Das fällt schwer, denn wenn man um 22:00 New Yorker Ortszeit ins Bett geht, dann steht die innere Uhr noch auf 4:00 Uhr morgens deutscher Zeit. Die Rückreise ist noch belastender, denn dann geht es in Richtung Osten und man verliert pro Zeitzone eine Stunde. Wer um 18:00 Ortszeit in New York in den Flieger steigt, der ist nach acht Stunden Flug um 8:00 Uhr deutscher Zeit wieder zu Hause. Die meisten verspüren nach einem solchen Flug das dringende Bedürfnis, schlafen zu gehen, denn gefühlt ist es immer noch 2:00 Uhr nachts, denn so spät ist es dann aktuell in New York City.

Goa Travel in Style: Luxusurlaub *
  • Christine A Döring
  • Herausgeber: International Travel Books

Der neuen Zeit anpassen

Viele machen den Fehler, dem Jetlag einfach nachzugeben und nach der Ankunft am Urlaubsort direkt ins Bett zu gehen. Das macht es nicht besser, sondern im Gegenteil noch schlimmer. Sinnvoller ist es, sich sofort der neuen Zeit anzupassen. Das heißt, wer am Morgen ankommt, sollte den Tag über wach bleiben und erst am Abend ins Bett gehen. Das fällt nicht immer leicht, aber es erleichtert die Umstellung und man kommt schneller wieder in den normalen Rhythmus.

Die Uhr sofort umstellen

Noch bevor der Flieger nach Neuseeland oder in die Karibik abhebt, sollte die Armbanduhr auf die aktuelle Zeit des Ferienortes eingestellt werden. Das mag im ersten Moment vielleicht ein wenig irritierend sein, aber wenn man sich schon im Flugzeug entsprechend der Ortszeit verhält, dann gelingt die Anpassung umso besser. Ist es am Ferienort Abend, dann sollte man im Flugzeug versuchen zu schlafen, ist es Morgen, dann heißt es wach bleiben und den langen Flug mit lesen oder fernsehen über die Bühne bringen.

Schon zu Hause den Jetlag bekämpfen

Um dem Jetlag ein Schnippchen zu schlagen, sollte man zu Hause schon mit der Zeitumstellung beginnen. Wer in Richtung Westen reist, der sollte etwas später ins Bett gehen, geht es in Richtung Osten, dann sollte man zeitig ins Bett gehen und auch entsprechend früher oder später wieder aufstehen. So gewöhnt sich der Körper allmählich an die neue Zeit und der Jetlag ist am Urlaubsort nicht mehr ganz so stressig.

Das Tageslicht nutzen

Der wohl wichtigste Taktgeber für den Organismus ist Tageslicht. Um mit der Zeitverschiebung besser umzugehen, ist es hilfreich, am Ferienziel so viel wie möglich nach draußen zu gehen und das Tageslicht zu genießen. So fällt es dem Körper leichter, sich an die andere Zeitzone zu gewöhnen.

Viel trinken

Auch eine ausreichende Menge an Flüssigkeit kann dabei helfen, den Jetlag besser zu überstehen. Während des Fluges ist es daher wichtig, viel zu trinken, am besten Mineralwasser oder Obstsäfte. Alkohol ist keine gute Wahl, denn Alkohol macht schnell müde. Kaffee und Tee sind ebenfalls nicht zu empfehlen, denn sie halten künstlich wach und sorgen ab einer bestimmten Menge auch für Herzbeschwerden.

Bild: © Depositphotos.com / trubavin

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.
Ulrike Dietz
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