Halloween – Vorsicht vor Horror-Clowns!

Die Welle der sogenannten Horror-Clowns hat Deutschland erreicht, mittlerweile wurden über 400 Fälle gezählt, besonders stark sind die unfreundlichen Zeitgenossen in Nordrhein-Westfalen vertreten. Hier gab es bereits mehr als 300 Sichtungen und Begegnungen mit den Menschen, die sich als Clowns mit Horrormasken verkleiden und ihre Mitmenschen erschrecken wollen. Die Horror-Clowns sind manchmal bewaffnet, sie haben Pistolen, Beile, Messer oder eine Kettensäge dabei. Bei Begegnungen mit Horror-Clowns wurden schon Menschen verletzt und einer dieser Clowns starb, als sich ein Jugendlicher mit einem Messer gegen ihn wehrte. Eine Frau entkam nur knapp einem dieser grotesken Persönlichkeiten, der eine Kettensäge bei sich hatte. Am Montag ist Halloween und da werden vor allem in den Städten vermehrt Kostümierte auf den Straßen unterwegs sein. Die Einzelhandelsketten Kaufhof und Karstadt haben bereits auf die Vorfälle reagiert und die Clownmasken aus dem Sortiment genommen. Wer sich auf Halloween verkleiden möchte, der sollte auf das Clown-Outfit verzichten und sich für ein anderes Kostüm entscheiden.

Polizei rät zur Besonnenheit

Auch die Polizei hat bereits auf das Phänomen der Horror-Clowns reagiert und empfiehlt, sich besonnen gegenüber derartigen Personen zu verhalten. Wer einem dieser Gesellen begegnet, sollte sich zur Sicherheit ruhig verhalten und ihn nicht provozieren. Bei einer Verfolgung durch einen Horror-Clown sollte sofort die Polizei unter der Rufnummer 110 informiert werden. Falls der Clown angreift oder jemanden bedroht, rät die Polizei zur Erstattung einer Anzeige. Damit die Polizei den Horror-Clown finden und dingfest machen kann, sollten sich die Betroffenen das Aussehen des Täters und seine Fluchtrichtung einprägen. Selbstjustiz sollte unter allen Umständen vermieden werden, weil das die Aufgabe der Polizei ist. Jeder dieser Gruselclowns macht sich strafbar, sobald er einen Menschen verfolgt, angreift oder bedroht. Das Erschrecken kann unter das Strafrecht fallen, sollte sich der Erschrockene dabei verletzen oder in eine lebensbedrohliche Lage geraten. Die weitere Verbreitung der Falschmeldung, nach der die Horror-Clowns an Halloween um Mitternacht eine „Säuberung“ wie in „The Purge“ planen, sollte der Polizei zufolge, nicht noch weiter forciert werden.

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Ein Clown hat generell ein positives Image – nur aktuell nicht

Generell gilt ein Clown als positive Persönlichkeit, weil er Spaß und Freude verbreitet, aktuell hat er jedoch wegen solch „armer Seelen“ ein schlechtes Image. Alle beruflich aktiven Clowns, die in einem Zirkus oder einem Freizeitpark arbeiten, sehen sich durch die Horror-Clowns in schlechtes Licht gerückt. Moderne Clowns verzichten schon seit Jahren auf eine Maske und tragen stattdessen ein lustiges Kostüm.

Wer abends an Halloween unterwegs ist und einem Horror-Clown begegnet, der sollte ruhig bleiben und die Flucht ergreifen. Zuhause sollte man in der Halloween-Nacht sicherheitshalber die Fenster und Türen schließen und auch nicht die Haustür öffnen, falls es um Mitternacht klingelt.

Bild: © Depositphotos.com / shalunx13

Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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