Entspannt reisen mit dem richtigen Reisegepäck

Reisen ist einfach geworden, wer heute in die entferntesten Winkel dieser Welt möchte, der muss nur in ein Flugzeug steigen und ist wenige Stunden später am Ziel. Wie entspannt die Reise wird, das hängt auch vom Reisegepäck ab, denn mit dem falschen Koffer kann jede Reise schnell stressig werden. Die Auswahl an Koffern, Taschen, Trolleys und Rucksäcken ist groß, es sollte also für jeden das passende Reisegepäck dabei sein. Das sah in der Vergangenheit etwas anders aus, denn noch vor 100 Jahren war Reisegepäck im wahrsten Sinne des Wortes sperrig.

Lederbeutel, Körbe, Kisten

Schon immer sind Menschen auf Reisen gegangen und sie brauchten etwas, in das sie ihre Habseligkeiten packen konnten. Das erste Gepäckstück war ein Beutel aus Leder, der um den Gürtel geschnallt wurde, dann gab es Beutel aus robustem Stoff, die sich die Wandersleute an den Stock gebunden haben. Wer das nötige Kleingeld hatte, der reiste mit einer Kutsche und verstaute seine Kleidung in einen Weidenkorb. Für mehr deutlich Platz sorgten dann Kisten aus Holz, die aber zwei entscheidende Nachteile hatten: Sie waren sehr schwer und auf den flachen Deckeln sammelte sich Regenwasser, was dann für nasse Kleidung sorgte. Um das zu vermeiden, wurden Truhen mit einem runden Deckel gebaut, an denen das Regenwasser ablaufen konnte. Die Kleidung blieb so zwar trocken, aber da die Truhen Eisenbeschläge hatten, waren sie noch schwerer als die Holzkisten.

Vom Weidenkorb zum Koffer

Auch wenn sich Reisetruhen großer Beliebtheit erfreuten, sie waren zu groß und zu schwer, es musste eine Alternative gefunden werden. So kamen Weidenkisten auf den Markt, die sich viel leichter transportieren ließen und die heute als die direkten Vorläufer des Koffers gelten. Das Wort Koffer leidet sich vom französischen Wort Coffre ab, das sich wiederum vom lateinischen Wort Cophinus ableitet, was nichts anderes als Tragekorb heißt. Der erste Koffer, wie wir ihn heute kennen, wurde für einen französischen König erfunden und der Erfinder hieß Louis Vuitton, er fertigte Koffer aus stabilem Leder, die nicht nur praktisch, sondern auch schick waren.

Der moderne Koffer

Bis in die 1980er Jahre mussten Koffer aus Leder oder auch aus Metall geschleppt werden, dann hatte der amerikanische Pilot Robert Plath eine pfiffige Idee. Der Vielflieger war es leid, ständig seinen schweren Koffer zu tragen, er schraubte einfach zwei kleine Rollen darunter und konnte so seinen Koffer bequem hinter sich herziehen. Die Idee begeisterte auch seine Kollegen und so wurde aus dem Piloten ein Hobbybastler und schließlich ein Geschäftsmann, der Rollkoffer produzierte. Bis heute sind Rollkoffer oder Trolleys das am häufigsten benutzte Reisegepäck, und es gibt diese praktischen Koffer in allen Größen, Formen und Farben. Wer auf der Suche nach einem Rollkoffer ist, der kann zum Beispiel bei Rimowa den passenden Koffer finden und sich unter koffer24.de von der großen Vielfalt inspirieren lassen.

Für jede Reise den passenden Koffer

Während man früher für eine lange Reise einen Schrankkoffer benötigte, passt die moderne Garderobe heute in einen Koffer, der nicht einmal halb so groß ist. Alle, die viel fliegen, sind mit einem Handgepäck-Koffer gut beraten, der exakt die Höchstmaße hat, die Fluggesellschaften für das Handgepäck erlauben. Für Kurzreisen gibt es den sogenannten Weekender, eine Reisetasche, in die alles das passt, was für einen Wochenendurlaub benötigt wird. Die Kosmetik findet ihren Platz in einem praktischen Beautycase, einem kleinen Koffer aus Metall oder stabilem Kunststoff, in den alles von der Haarbürste bis zum Lippenstift passt. Leicht, aber stabil sind Koffer aus Aluminium, elegant sind immer noch die Koffer aus Leder und wer viel Platz für die Urlaubsgarderobe benötigt, der sollte einen Koffer aus pflegeleichtem Nylon wählen, denn diese Koffer beeindrucken durch ihre große Nachgiebigkeit.

Bild: © Depositphotos.com / GoodMoodPhoto

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.
Ulrike Dietz
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