Autofahrer verschandelt Racetrack Valley im Death Valley mit Reifenspuren

Im berühmten Death Valley des US-Bundesstaats Kalifornien hat ein unbekannter Autofahrer die rätselhafte „Steinrennbahn“ durch Reifenspuren verschandelt. Mit seinem Auto durchfuhr er die Racetrack Playa, auf der sich alljährlich schwere Felsbrocken von hunderten Kilogramm Gewicht auf geheimnisvolle Weise fortbewegen und dabei Schleifspuren hinterlassen. Die Wissenschaft versucht schon seit über 100 Jahren, das Rätsel um die Steinwanderungen im Death Valley zu lösen, jedoch erst vor Kurzem wurde herausgefunden, dass kleine Eisflöße für die Bewegungen der Felsbrocken verantwortlich sind.

Touristenmagnet Racetrack Playa

Die Racetrack Playa hat sich trotz der anstrengenden Anfahrt durch unwegsames Gelände zu einem Touristenmagneten entwickelt. Ein Betreten des Nationalparks ist jedoch strengstens untersagt und genau dieses Gebiet, das weit von der nächsten Siedlung entfernt ist, wurde nun durch den Autofahrer mit Reifenabdrücken verschandelt. Die Reifenabdrücke liegen direkt neben den langen Schleifspuren der Felsbrocken.

Entdeckt wurden sie vom Fotografen Kurt Lawson, auf einem Felsen wurden außerdem die Initialen „D.K“ hinterlassen, wie er in seinem Blog voller Entsetzen über diese Untat schreibt. Die Autospur ist rund 16 Kilometer lang und erstreckt sich kreuz und quer über die gesamte Steinrennbahn. Der Verursacher muss also wie wild durch die Racetrack Playa gefahren sein.

Nationalpark will Autofahrer dingfest machen

Der Parkmanager hat Ermittlungen gegen den Autofahrer eingeleitet, der für die Verschmutzung der Racetrack Playa im Death Valley verantwortlich ist. Die Reifenspuren sollen mit Wasser verwischt werden. Der Transport des Wassers bedeutet jedoch ein Problem, weil LKWs deutliche Fahrspuren hinterlassen würden. Theoretisch könnte ein Hubschrauber die erforderliche Wassermenge transportieren, doch Mitarbeiter des Nationalparks müssten das Wasser dann auf der Steinrennbahn verteilen, und das würde ebenfalls Abdrücke verursachen.

Die Frage, ob der autofahrende Vandale jemals gefasst wird, kann erst die Zukunft beantworten. Bis dahin können wir nur hoffen, dass kein erneuter Vandalismus auf der Racetrack Playa im Death Valley stattfindet. Im schlimmsten Fall könnte das beeindruckende Naturwunder zum Schutz der Steinrennbahn für Besucher gesperrt werden.

Bild: © Depositphotos.com / ocphoto

Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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