Radschnellwege sollen mit 25 Millionen Euro gefördert werden

Nach langen Diskussionen konnte sich die Politik darauf einigen, Radschnellwege bauen zu lassen und der Bau, der mit einer Gesetzesvorlage verbunden ist, wird mit 25 Millionen Euro Förderung unterstützt. Die Verkehrs- und Finanzpolitiker der Union konnten eine Vereinbarung treffen, sie sehen für die Fahrradautobahnen einen eigenen Etat im Bundeshaushalt 2017 vor, wie Oliver Wittke, der Chef der Rhein-CDU und Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages, gegenüber der Zeitung „Rheinische Post“ berichtete.

80 Millionen Radfahrer

In Deutschland gibt es bereits über 80 Millionen Fahrräder und diese benötigen eine vernünftige Infrastruktur, vor allem zwischen den großen Städten. Die existierenden Radwege sind bisweilen zu schmal und das kann zu Schwierigkeiten führen, wenn zu viele Radfahrer unterwegs sind. Besonders auf den einspurigen Streckenabschnitten kann es wegen der Enge durchaus zu Zusammenstößen kommen.

Zwischen Essen und Mühlheim befindet sich das erste Teilstück des Radschnellwegs RS1. Der Radschnellweg ist 10,4 Kilometer lang, vier Meter breit und verläuft überwiegend gradlinig. Er wurde mit einer Asphaltschicht versehen, besitzt Servicestationen, einen Winterdienst und eine Beleuchtung. Nach den Worten von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), benötige man mehr Radverkehr, damit die Treibhausgasemissionen sinken, doch in zahlreichen Orten fehle es an der notwendigen Infrastruktur. Das Bundesverkehrsministerium bereitet derzeit eine Änderung des Bundesfernstraßengesetzes vor, um dem Bund die Möglichkeit zu bieten, Radschnellwege zu fördern.

Radschnellweg RS1 vor Ausbau

Die nächsten vier Jahre soll der Radschnellweg RS1 erheblich erweitert werden, doch bisher ist die Finanzierung für den geplanten Ausbau noch nicht gesichert. Von der vorgesehenen Förderung der Radschnellwege könnten sowohl der RS1 wie auch weitere Fahrrad-Autobahnen profitieren, die sich derzeit noch in der Planung befinden und gebaut werden sollen. Das Fahrrad hat sich zu einem beliebten Verkehrsmittel entwickelt, weil es umweltfreundlich und gesund ist, zudem wird der verstärkte Radtourismus für die Hotels, Gaststätten, Badeseen und Naherholungsgebiete entlang der Radwege zu einem wachsenden Wirtschaftsfaktor.

Die Förderung für die Radschnellwege ist noch in der Entscheidungsphase, aber sehr wahrscheinlich wird sie genehmigt. Der RS1 würde dann ausgebaut und weitere Fahrrad-Highways könnten folgen.

Bild: © Depositphotos.com / starmaro

Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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