Die Costa Concordia tritt ihre letzte Reise an

Das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia wurde vor seiner Verschrottung ein letztes Mal im Hafen von Genua verschoben. Das Wrack wurde dabei von Schleppern in ein anderes Becken bugsiert, wie die verantwortliche Behörde der Hafenstadt mitteilte. Das schwierige Manöver dauerte Stunden, weil die fünf eingesetzten Schlepper die Costa Concordia nur sehr langsam verschieben konnten. Im Rahmen des Manövers wurde der Schiffsverkehr unterbrochen.

Ankunft im Juli 2014

Die Costa Concordia traf im Juli 2014 in Genua ein, anschließend wurde die Inneneinrichtung des Kreuzfahrtschiffs entfernt. In einem nächsten Schritt wurde das Wrack dann fachmännisch von hunderten Arbeitern zerlegt, und 80 Prozent der Materialien der Costa Concordia sollen dem Recycling zugeführt werden. Die Verschrottung des Rumpfes ist die letzte Phase des Prozesses, und dies bedeutet das Ende für das Kreuzfahrtschiff.

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Im Januar 2012 kreuzte das Schiff vor der Insel Giglio, rammte einen Felsen und kenterte bei diesem riskanten Manöver, was der Kapitän zu verantworten hatte. Für dieses Unglück, das 32 Menschen das Leben kostete, wurde er auch verurteilt. Mit einer komplexen Aktion konnte die Costa Concordia an ihrer Unglücksstelle wieder aufgerichtet und in den Hafen von Genua gezogen werden. Fachmännische Arbeiter zerlegen das Schiffswrack seit vier Jahren, bevor seine Verschrottung erfolgt.

Costa Concordia läuft auf Grund

Am 13. Januar 2012 rammte die Costa Concordia des Kreuzfahrtkonzerns Carnival Corporation vor der Insel Giglio einen Felsen. Es kam zu einem Leck und das Post-Panamax-Kreuzfahrtschiff bekam Schlagseite. Bei schlechten Windverhältnissen wäre das Schiff aufs Meer getrieben worden, und das hätte Wissenschaftlern zufolge, erheblich mehr Todesopfer gefordert.

Die Costa Concordia lag nach ihrer Kollision mit dem Felsen bis zum 17. September 2013 an der Unglücksstelle und wurde dort aufgerichtet. Auf dem Meeresboden wurde eine Plattform aufgebaut und das Kreuzfahrtschiff wurde dort bis Mitte Juli 2015 verankert.

Der Stapellauf des 290 Meter langen Post-Panamax-Kreuzfahrtschiffs fand am 2. September 2005 statt, und die Costa Concordia bot Platz für 3780 Passagiere. Es zählte zu der Concordia-Klasse, zu der vier weitere Schiffe zählen, die von der Reederei betrieben werden.

Bild: © Depositphotos.com / trotalo

Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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