Nach dem Erdbeben in Italien – Was Urlauber jetzt wissen müssen

Das verheerende Erdbeben in Italien kostete bislang 250 Menschen das Leben und zerstörte ganze Orte. Als die Erde am Montag bebte, war besonders Mittelitalien zwischen Umbrien, Latium und den Marken (Region Marche) davon betroffen. Die Regionen zählen aber nicht zu den klassischen Reisezielen von Italien-Urlaubern. Die Erschütterungen waren bis an die Adria-Küste und auch in der Hauptstadt Rom zu spüren. Rom liegt nur etwa 150 Kilometer vom Epizentrum entfernt, wo zahlreiche Ortschaften zerstört wurden. Was Urlauber jetzt beachten müssen, wenn sie eine Reise nach Italien gebucht haben, erfahren Sie hier.

Keine kostenlose Stornierung

Gebuchte Pauschalreisen nach Italien können nicht kostenlos storniert werden, weil ein Erdbeben und die Angst vor einem Nachbeben kein ausreichender Kündigungsgrund ist. Eine Kündigung ist nur dann gerechtfertigt, wenn höhere Gewalt die geplante Reise massiv erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt. Zur Zeit besteht keine feste Regelung, nach der Urlauber ab einem bestimmten Umkreis um das Epizentrum ihre Reise kostenlos stornieren können. Wenn jemand aber in einer betroffenen Region seinen Urlaub gebucht hat, so ist eine kostenlose Stornierung möglich. Die eventuellen Mehrkosten, die beim Reiseunternehmen wegen der früheren Abreise entstehen können, sollten im optimalen Fall zu je 50 Prozent vom Urlauber und vom Reiseveranstalter geteilt werden.

Erdbeben in Italien zerstört viele Ortschaften

Als das Erdbeben mit einer Stärke von 6,2 auf der nach oben offenen Richterskala am Mittwoch ganz Mittelitalien erschütterte, wurden ganze Ortschaften zerstört. Das Epizentrum befand sich in Umbrien, in der Stadt Norcia, die rund 5000 Einwohnern zählt. Der Ort, der besonders bei Italienern ein beliebtes Reiseziel war, wurde bei dem Erdbeben vollständig ausgelöscht. Die benachbarten Orte Accumoli, Amatrice und Arquata del Tronto wurden ebenfalls nahezu vollständig zerstört. Amatrice zählte übrigens vor seiner Zerstörung zu den schönsten Orten Italiens.

Die italienische Regierung hat Hilfsmaßnahmen eingeleitet und auch Deutschland hat seine Unterstützung angeboten. Papst Franziskus und Italiens Regierungschef Matteo Renzi drückten den Betroffenen des Erdbebens ihr Mitgefühl und ihre Solidarität aus. Die Erde wird durch Nachbeben weiterhin erschüttert und es ist zu befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigen wird.

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Bild: © Depositphotos.com / pavelalexeev

Andreas Kraemer

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Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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