Zika-Virus – Miami spricht Reisewarnung aus

Der US-Bundesstaat Florida hat aufgrund der steigenden Verbreitung des Zika-Virus für Miami eine Reisewarnung herausgegeben, und zwar besonders für Schwangere. Sie sollen Miami Beach und nach Möglichkeit die gesamte Region meiden. Nach Angaben von Floridas Gouverneur Rick Scott verbreite sich das Zika-Virus nicht nur in Miami Beach, sondern auch im nördlichen Teil der Stadt. Bislang hätten sich zwei Einwohner und drei Touristen mit dem Zika-Virus angesteckt. Die Touristen stammen aus New York, Texas und Taiwan. Eine neue Entwicklung sei die Verbreitung durch Mücken auf dem US-Festland, da die meisten Betroffenen von infizierten Mücken bislang nur in Zika-Regionen wie Brasilien gestochen worden seien.

Gelbfiebermücken als Überträger

Vor einer Ausweitung des Zika-Virus durch Gelbfiebermücken in den USA warnten bereits Gesundheitsexperten. Aktuell sind rund 520 Fälle aus Florida bekannt, wobei sich ein Großteil der Patienten mit dem Virus in Lateinamerika infiziert hat. Die US-Seuchenschutzbehörde CDC (Center for Disease Control) veröffentlichte wegen dieser Entwicklung nun eine Reisewarnung speziell für schwangere Frauen. Die Reisewarnung betrifft Miami Beach und ein nördliches Viertel in der Innenstadt. Der CDC-Chef Tom Brieden empfiehlt Schwangeren und ihren Partnern, die gesamte Region zum Schutz ihrer eigenen Gesundheit zu meiden.

Das Zika-Virus kann durch Sex und Mücken übertragen werden. Wer sich mit dem Virus ansteckt, hat als Erwachsener keine Konsequenzen zu fürchten. Bei Ungeborenen kann die Infektion jedoch eine Mikrozephalie verursachen, die sich bei betroffenen Neugeborenen mit einem außergewöhnlich kleinen Kopf äußert. Rund zwei Millionen Menschen leben in Miami und dem Umland, wovon circa 20.000 Menschen schwangere Frauen sind.

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Die Forscher weltweit arbeiten an einem Impfstoff gegen das Zika-Virus, doch bis er verfügbar ist, dürfte es noch Monate dauern. Vor allem in lateinamerikanischen Ländern wie Brasilien, Kolumbien und Mexiko verbreitet sich das Virus. Eine Mutation des Zika-Virus, die zu einen schweren Verlauf der Infektion bei allen Betroffenen führen könnte, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht zu befürchten.

Bild: © Depositphotos.com / stevanovicigor

Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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