DKV-Report – Langes Sitzen ist ein Gesundheitsrisiko

Nach dem aktuellen Report 2016, „Wie gesund lebt Deutschland“ der DKV (Deutsche Krankenversicherung), bedeutet langes Sitzen ein Risiko für die Gesundheit. Dem Report zufolge leben die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bundesweit am gesündesten. Wie das Ergebnis zeigt, leben 19 Prozent der Einwohner des Bundeslandes gesund, weil sie sich im ausreichenden Umfang bewegen, sich ausgewogen ernähren, nicht rauchen, kaum Alkohol trinken und keine Stressprobleme haben. Im Auftrag der DKV hatte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) deutschlandweit 2830 Menschen befragt.

Mecklenburg-Vorpommern, Spitzenreiter des gesunden Lebens

Die Menschen des nordöstlichen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern sind dem Report zufolge wie schon in den letzten Jahren „Spitzenreiter des gesunden Lebens“. Einer der Gründe ist Bewegung, denn die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sitzen nicht lange und bewegen sich wöchentlich mindestens 2,5 Stunden. Dieses Pensum entspricht der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO. Nach Mecklenburg-Vorpommern folgen Schleswig-Holstein mit 14 Prozent, Brandenburg mit 12 Prozent und Bayern mit 11 Prozent. Die Prozentzahlen beziehen sich auf den Anteil der Menschen, die in den Bundesländern einen gesunden Lebensstil führen. Die letzten Plätze belegen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, wo jeweils nur neun Prozent gesund leben. Im Durchschnitt führen bundesweit nur rund 11 Prozent der Menschen einen gesunden Lebensstil in allen Bereichen des Alltags.

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Langes Sitzen – der Hauptgrund mangelhafter Bewegung

Als Hauptgrund für die mangelhafte Bewegung konnte langes Sitzen ermittelt werden, weil besonders 46 Prozent aller Berufstätigen sitzend arbeiten. Menschen, die einen Bürojob haben, sitzen dem DKV-Report zufolge täglich elf Stunden lang. Empfohlen wird, innerhalb einer Stunde öfter aufzustehen und zum Arbeiten einen erhöhten Sitzplatz zu wählen. Unternehmen könnten beispielsweise ihre Büro-Organisation ändern und Meetings im Freien während eines Spaziergangs durchführen, anstatt im Büro zu sitzen.

Langfristig kann stundenlanges Sitzen zu gesundheitlichen Folgen wie Rückenschmerzen, Thrombose, Krampfadern und Herzkreislauf-Erkrankungen führen. Der Kalorienverbrauch ist im Sitzen niedriger und kann Übergewicht hervorrufen, in deren Folge es zu Krankheiten wie Diabetes oder anderen Stoffwechselerkrankungen kommen kann. Um solche gesundheitliche Schäden zu vermeiden, sollte man sich regelmäßig bewegen, zum Beispiel per Fahrrad zur Arbeit fahren, in der Mittagspause einen Spaziergang machen oder Zumba tanzen.

Bild: © Depositphotos.com / AndreyPopov

Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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