Tesla Motors schluckt den Solarzellen-Hersteller Solar City

Der US-Elektroautohersteller Tesla Motors hat den Solarzellen-Hersteller Solar City für 2,3 Milliarden US-Dollar in Aktien übernommen und seine Mega-Akkufabrik eröffnet. Schon im Juni kündigte der Konzern die Übernahme von Solar City an und mit dem erfolgreichen Kauf ist Tesla Motors nun in der Lage, Solar-Komplettanlagen anzubieten. Elon Musk, der Tesla-Gründer und CEO, hat bereits den Aufsichtsratsvorsitz bei dem Solarzellen-Hersteller inne. Peter und Lyndon Rive, die zwei Gründer von Solar City, sind Vettern von Elon Musk und ihr Unternehmen wurde als Lieferant für die Schnell-Ladestationen des Elektroautoherstellers verpflichtet.

Stromspeicher für Häuser

Seit dem Jahr 2015 bietet Tesla Motors einen Stromspeicher für Häuser an, deren Akkus mittels Solarmodulen aufgeladen werden. Die Stromspeicher können nicht nur das Haus mit Strom versorgen, sondern auch den Akku eines Elektroautos aufladen. Die Akkus werden in der Gigafactory hergestellt, die Tesla Motors letzte Woche eröffnet hat. Seinen Stromspeicher, der Powerwall genannt wird, kann das kalifornische Unternehmen nun als Komplettlösung vermarkten. Die Käufer der Powerwall können zwischen einer Kapazität von 7 und 10 Kilowattstunden wählen. Der Stromspeicher springt bei Stromausfällen ein und dient Smart-Grids als Speichermedium.

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Der Preis der Powerwall mit 7 Kilowattstunden Ausführung beläuft sich auf 3000 US-Dollar und 3500 US-Dollar werden für das Modell mit 10 Kilowattstunden fällig. Die Spitzenausgangsleistung beträgt 350 bzw. 450 Volt. Jede Powerwall wiegt 100 Kilogramm und es lassen sich bis zu neun Einheiten der Stromspeichermodule zusammenschalten, um 90 Kilowattstunden Kapazität zu erhalten. Sie können außen wie innen montiert werden, wobei sie bei Temperaturen zwischen plus 43 Grad und minus 20 Grad arbeiten. Tesla gewährt auf seine Akkus zehn Jahre Garantie, zudem sind sie als Mikrogrids einsetzbar. Die Versionen mit 100 Kilowattstunden Kapazität richten sich an Unternehmen und sollen 25.000 US-Dollar kosten.

Tesla Motors auf den Weg zum Komplettanbieter

Der Elektroautokonzern befindet sich auf dem Weg zu einem Komplettanbieter, weil Tesla Motors mittlerweile Elektroautos, Akkus, Stromspeicher und Solarzellen selbst herstellt. Seine Elektroautos wie der Tesla Model S, sorgten in letzter Zeit für Negativschlagzeilen, und zwar aufgrund von Unfällen bei autonomen Fahrten. Die Unfälle werden derzeit noch untersucht und bis alles geklärt ist, wird Tesla Motors daran arbeiten, die Probleme seines Fahrassistenten zu beheben.

Bild: © Depositphotos.com / zhukovsky

Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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