Grillkeime – Vorsicht beim Grillen!

Die Sommerzeit lockt Millionen Menschen mit leckeren Köstlichkeiten wie Bratwurst, Forelle oder Schnitzel an den Grill, doch das Grillvergnügen kann schnell ein jähes Ende finden, und zwar durch Keime, die eine Magen-Darm-Infektion auslösen können. Die Zahl der Menschen, die sich mit den Campylobacter genannten Keimen infiziert haben, kletterte von 2004 bis 2014 von 56.000 auf 71.000, und das ist eine besorgniserregende Entwicklung, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) ermittelte. Vor allem Babys, Kinder, Teenager und Senioren zählen zu den Gruppen, die immer häufiger mit einer derartigen Infektion zu kämpfen haben.

Grillfleisch ist ein Risikofaktor

Als Risikofaktor für eine Durchfallerkrankung gelten Geflügelfleisch, Hackfleisch, Fisch, Speiseeis, Mayonnaise und Eier. Bei diesen Lebensmitteln ist höchste Vorsicht geboten. Es kann bis zu fünf Tage dauern, bevor erste Anzeichen einer Magen-Darm-Infektion auftauchen. Klassische Symptome sind Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, starke Bauchschmerzen, Krämpfe, Übelkeit und wässrige, teilweise blutige Durchfälle.

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Im schlimmsten Fall kann es auch zu rheumatischen Gelenkentzündungen oder Hirnhautentzündungen kommen, ganz selten können Lähmungen die Folge sein. Wenn die Infektions-Anzeichen nicht nach zwei bis drei Tagen verschwunden sind, dann empfiehlt sich der Besuch beim Hausarzt. Die Beschwerden selbst können bis zu sieben Tage andauern.

Hygiene und ausreichend Trinkwasser

Die Hygiene spielt nach der Infektion mit Grillkeimen eine wichtige Rolle. Nach dem Toilettengang müssen die Hände gründlich gewaschen werden, um eine Schmierinfektion zu vermeiden. Der Besuch öffentlicher Plätze sollte so lange gemieden werden, bis der Hausarzt bestätigt, dass man wieder gesund ist. Die Heilung wird durch reichlich Trinkwasser und salzhaltige Schonkost gefördert.

Beim Grillen sollte das Fleisch ausreichend durchgegart werden. Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung schreibt, sollte das Fleisch mindestens zwei Minuten lang eine Mindesttemperatur von 70 Grad aufweisen. Als weitere Sicherheitsmaßnahme sollte weder Tauwasser noch Marinade mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommen. Die Zubereitung des Fleisches sollte immer auf einem Extra-Brett erfolgen und das fertig zubereitete Schnitzel muss auf einen eigenen Teller gelegt werden. Auf keinen Fall sollte rohes Fleisch nie längere Zeit in der Sonne stehen, weil sonst Salmonellen und andere Keime entstehen können. Nach der Fleischzubereitung müssen die Hände auf jeden Fall gründlich gewaschen werden.

Bild: © Depositphotos.com / mpessaris

Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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