Das Ozonloch schließt sich

Das Ozonloch am Südpol verschwindet langsam, und damit befindet sich die Erde nach Angaben von Forschern auf dem Weg der Besserung. Das Loch in der Schutzschicht unseres Heimatplaneten, was alljährlich im September entsteht, verkleinerte sich in den letzten 16 Jahren um vier Milliarden Quadratkilometer. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in ihrer Analyse. Vor rund 30 Jahren wurde das Treibgas FCKW und andere ozonzerstörende Stoffe verboten. Das Verbot habe die gewünschte Wirkung erzielt, denn der Regenerationsprozess der Ozonschicht habe bereits begonnen.

Schnelle Erholung der Ozonschicht

Wie Susan Solomon, die Autorin der Analyse schreibt, erfolgt die Schließung des Ozonlochs überraschend schnell. Die Ozonschicht dient der Erde als Schutz vor ultravioletter Strahlung. Wie die Atmosphärenforscherin berichtet, seien es diese Entscheidungen gewesen, die den Heilungsprozess ausgelöst haben.

Seit 30 Jahren öffnet sich das Ozonloch in regelmäßigen Abständen und führt zu einer verstärkten UV-Strahlung, die für Menschen, Tiere und Umwelt auf der Erde gefährlich ist. Im Oktober 2015 wurde bislang das größte Ozonloch verzeichnet, und dafür sei, so Salomon, der Ausbruch des chilenischen Vulkans Calbuco verantwortlich. Die Studienautoren schlussfolgern in ihrer Analyse, dass der Rückgang der FCKW-Stoffe mit der langsamen Schließung des Ozonlochs in Verbindung steht. Die schützende Ozonschicht befindet sich in einer Höhe von 10 bis 50 Kilometer und wird durch diese Stoffe geschädigt. Vor rund 30 Jahren, im Oktober 1987, wurden die FCKW-Stoffe im Rahmen des Protokolls von Montreal verboten. In den 1990er-Jahren wurde besonders in Australien mit drastischen Bildern vor einer Ausdehnung des Ozonlochs gewarnt, weil es die UV-Strahlung verstärke und das Leben auf dem Kontinent massiv negativ beeinflussen würde.

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Das Ozonloch dürfte sich in den nächsten 20 bis 30 Jahren geschlossen haben. Die Hersteller von Deodorants, Kühlschränken und Klimaanlagen verzichten seit dem FCKW-Verbot auf den Einsatz der FCKW-Stoffe und ersetzten sie durch Treibgase, die für die Ozonschicht ungefährlich sind.

Bild: © Depositphotos.com / rrrneumi

Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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