Neue Hyperloop One Strecke in Russland geplant

Das Unternehmen Hyperloop One () plant eine transsibirische Hyperloop-Strecke, die Europa mit China verbinden soll. In Moskau soll zudem eine Strecke für Pendler eingerichtet werden, um die Fahrzeiten entscheidend zu verkürzen. Der Mitbegründer von Hyperloop One, Shervin Pishevar, konnte sich mit dem Moskauer Bürgermeister und mit Ziyavudin Magomedov, dem Chef der Firma Summa Group, auf eine Machbarkeitsstudie einigen, mit der die Pendelstrecke erprobt werden soll.

Der russische Verkehrsminister Sokolow brachte eine 70 Kilometer lange Hyperlopp One Verbindung von der Hafenstadt Sarubino in der Nähe von Wladiwostok bis in die chinesische Industriestadt Jilin ins Gespräch. Die dort ansässige Schwerindustrie könnte nach Vorstellung von Sokolow ihre Güter mit dem Überschallzug so innerhalb kürzester Zeit nach Russland transportieren.

Der Milliardär Magomedov hat eine Hyperloop-Strecke vorgeschlagen, die als Bestandteil der chinesischen Initiative „The Silk Road Economic Belt of the 21st-century Maritime Silk Road“ quasi als neue Seidenstraße des 21. Jahrhunderts, Russland mit Zentralasien, China und Europa verbinden soll. Auf der Strecke sollen Güterzüge mit Containern verkehren und auf diese Weise die eurasischen Staaten wirtschaftlich enger mit Europa verbinden. Der Warentransport von China nach Europa soll dann per Hyperloop nur 24 Stunden und nicht Tage oder Wochen dauern.

Die Unternehmensgruppe Summa Group ist eine Baugesellschaft aus Russland, die mit einer ihrer Tochterfirmen eine Beteiligung an Hyperloop One hält. Das US-Unternehmen Hyperloop One des innovativen Milliardärs Elon Musk hat mit Hyperloop ein visionäres Verkehrssystem entwickelt, das aus einer Vakuumröhre und Kapseln besteht. Die Kapseln werden in der Röhre auf eine Geschwindigkeit von 1200 km/h beschleunigt und können sowohl Fahrgäste als auch Güter transportieren. Bei ihrer Fahrt durch den Tunnel schweben die Kapseln auf einem Luftpolster, sie werden von einem Linearmotor angetrieben und per Magnet im Schwebezustand über der Schiene gehalten. Die Stromversorgung der Kapseln soll über Solarzellen erfolgen, die auf der Röhre installiert werden.

Eine erste Teststrecke von Hyperloop One ist derzeit in Nevada im Bau und in nicht allzu ferner Zukunft soll der Rohrpostzug die Metropolen Los Angeles und San Francisco verbinden. In nur 35 Minuten sollen Passagiere dann von Los Angeles in die kalifornische Küstenstadt fahren können. Der Bau der geplanten Strecken in Russland wurde auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg vereinbart, die Kosten für den Bau einer Hyperloop-Verbindung liegen im einstelligen Milliardenbereich.

Bild: © Depositphotos.com / Zelenkova

Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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