Profi Spammer erneut verurteilt

Der Profi Spammer Sanford Wallance wurde zu 2,5 Jahren Haft verurteilt, weil er 500.000 Facebook-Account gekapert und die Messengerfunktion für den Versand von Spam-Nachrichten an mehr als 27 Millionen missbraucht haben soll. Das Spamming geschah in den Jahren 2008 und 2009. Wallance hatte eine eigene Software entwickelt, die sich in Facebook-Benutzerkonten einloggte, die Freundeslisten scannte und mit dem Namen der Freunde massenweise Spam verschickte. Die Werbebotschaften enthielten verschiedene Links. Auf diese Weise bekam der Profi Spammer persönliche Daten in die Hände, wozu Passwörter und E-Mail-Adressen zählten. Er erhielt außerdem Geld von Webseiten-Betreibern, auf welche die Links in den Spam-Nachrichten führten.

Der geständige Profi Spammer wurde wegen Betrugs und Hacking in mehreren Fällen von einem kalifornischen Gericht nun zu 2,5 Jahren Gefängnis verurteilt. Neben dem Verbüßen einer Haftstrafe muss er eine Entschädigung von umgerechnet 275.000 Euro zahlen. Nach der Haft wird er für einen Zeitraum von fünf Jahren unter Führungsaufsicht stehen.

Im Jahr 2008 wurde der Profi Spammer vom sozialen Netzwerk „MySpace“ gerichtlich belangt und bekam eine Entschädigungszahlung von 234 Millionen US-Dollar zugesprochen. Die US-Handelsaufsicht FTC hatte ihn 2006 zudem auf eine Strafzahlung von 4 Millionen US-Dollar verklagt. Die „Karriere“ des selbsternannten „Spam King“ begann in den 1990er-Jahren als er Werbefaxe verschickte und sich dann auf das Internet verlagerte.

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Das Versenden von Spam-Nachrichten gilt als Straftat und wird streng bestraft. Die Empfänger der virtuellen Werbepost können geschädigt werden, wenn sie auf Links in den E-Mails klicken und auf einer Webseite landen sollten, die per Phishing persönliche Daten wie die E-Mailadresse, Name und im schlimmsten Fall Kreditkartendaten oder Kontodaten stiehlt. Zweifelhafte Spam-Mails und Phishing-Mails lassen sich wegen des meist nicht so optimal geschriebenen Deutsch und anhand einer unechten Mailadresse erkennen. Viele Spammer und Cyberkriminelle tarnen sich mit Namen echter Unternehmen, um auf diese Weise durch leichtgläubige Internetnutzer ihr Geld zu verdienen.

Der jährliche Schaden durch Spam und Phishing beläuft sich auf Milliardenhöhe, doch die Schutztechnik hat sich in den letzten Jahren verbessert, weshalb die Internetnutzer nicht mehr so leicht wie früher auf die Cyberkriminellen hereinfallen.

Bild: © Depositphotos.com / Devon

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Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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