NATO-Manöver Saber Strike gestartet

Das gigantische NATO-Manöver Saber Strike wurde am heutigen Dienstag rund 150 Kilometer vor der russischen Grenze gestartet und soll als Abschreckungsmaßnahme dienen. An der umstrittenen Militärübung sind über 10.000 Soldaten aus 13 Ländern beteiligt. Das Militärmanöver Saber Strike findet auf ausgewählten Truppenübungsplätzen in den baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen statt. Das Ziel der umfassenden Übung ist eine Optimierung der Abstimmung zwischen den einzelnen Einheiten und soll den alliierten Zusammenschluss zeigen, wie US-Brigadegeneral Jeffrey Kramer im Rahmen der Eröffnungszeremonie auf dem Stützpunkt in Tapa der Öffentlichkeit mitteilte.

Zahlreiche Fahrzeuge des US-Militärs wurden von ihren deutschen Standorten zu den Übungsplätzen in Estland gefahren. Die Spannungen zwischen Russland und der NATO haben sich seit der Annexion der Krim verschärft. Lettland, Estland, Litauen und Polen fürchten einen Angriff russischer Truppen. Die NATO erhöhte wegen des Bedrohungsszenarios ihre Militärpräsenz in den Staaten an der Grenze zu Russland.

Auf dem NATO-Gipfel am 8. und 9.Juli soll über zusätzliche Abschreckungsmaßnahmen beraten und entschieden werden. Das Militärmanöver Saber Strike dauert bis zum 21.Juni 2016. Vor kurzem erst beendete Polen sein Großmanöver „Anakonda“ und simulierte dabei einen Angriff Russlands auf das Land. Die militärische Übung zählte 31.000 Soldaten. Von Russland wurde das Manöver mit aller Schärfe kritisiert und als Provokation eingestuft. Die polnische Regierung bereitet sich dem amtierenden Präsidenten Andrzej Duda zufolge auf einen Überfall vor.

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Wenn Russland eine der NATO-Mitgliedsstaaten angreifen sollte, besteht ein Bündnisfall und würde in einer gemeinschaftlichen Militäraktion der restlichen NATO-Staaten resultieren. In Zusammenhang mit dem Militär soll die Europäische Union nach Gerüchten am Aufbau einer geheimen EU-Armee arbeiten.

An der russischen Grenze wurden von der NATO neue Raketenstellungen aufgebaut und dies sieht Russland als Provokation. Im wirtschaftlichen Bereich möchte sich Russland mit der EU wieder versöhnen, vor allem in Hinblick auf China. Der Ausbruch eines dritten Weltkriegs scheint trotz des Militärmanövers Saber Strike und der Verstärkung der NATO-Truppen an Russlands Grenze eher unwahrscheinlich.

Bild: © Depositphotos.com / frizio

Andreas Kraemer

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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