Wie gut ist Klöckners A2-Plan?

Julia Klöckner hat es in diesen Tagen nicht leicht. Sie möchte am 13. März in Rheinland-Pfalz die Landtagswahlen gewinnen, um Malu Dreyer als Ministerpräsidentin abzulösen, und muss daher die Wähler auf ihre Seite bringen. Das klappt momentan am besten mit vermeintlichen Lösungen in der Flüchtlingskrise und deshalb hat Frau Klöckner einen Plan.

Ein schwieriger Spagat

Klöckners A2 Plan ist ein schwieriger Plan, denn er soll ihr auf der einen Seite die Gunst der Wähler beschweren, auf der anderen Seite jedoch die Gunst der Kanzlerin erhalten. Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU plant die 43-jährige für die Zukunft und es steht für sie viel auf dem Spiel. Mit ihrem A2 Plan will es Julia Klöckner nun allen recht machen, aber der Plan steht auf wackeligen Füßen.

Tageskontingente sollen das Problem lösen

Julia Klöckners Plan A2 besagt, dass an der deutschen Grenze ein Tageskontingent eingeführt wird, täglich soll nur eine bestimmte Zahl an Flüchtlingen nach Deutschland einreisen. So hat die Bundespolizei, wenn der Plan aufgeht, weniger Arbeit und einen besseren Überblick, wer nach Deutschland kommt. In der Theorie sieht der Plan nicht schlecht aus, nach Ansicht von Experten lässt sich der Plan A2 aber nur sehr schwer oder gar nicht in die Tat umsetzen.

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