Müssen Senioren bald zum Fahrtest? » Reise Urlaub

Die überwiegende Zahl der Senioren will nicht auf das Auto verzichten. Autofahren bedeutet für ältere Menschen, dass sie mobil, und flexibel bleiben und nicht auf andere Menschen angewiesen sind. Aber Meldungen wie die aus Rheinland-Pfalz, wo ein 91-jähriger zum Geisterfahrer wurde und dabei ums Leben kam, fachen die Diskussion über Senioren am Steuer wieder an.

Eine erhöhte Unfallgefahr

Die Grünen wollen Fahrtests für alle, die 75 Jahre alt sind, zur Pflicht machen. Das Ziel dieser Fahrtests soll aber nicht zwangsläufig den Entzug des Führerscheins zur Folge haben, die Senioren sollen nach dem Fahrtest Tipps von Experten bekommen, wie sie ihr Fahrverhalten optimieren können. Mit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit der Unfälle mit älteren Verkehrsteilnehmern drastisch zu und bedingt durch den demografischen Wandel werden in Zukunft immer mehr Autofahrer unterwegs sein, die die 70 weit überschritten haben.

Viele sind uneinsichtig

Wenn Senioren die 75 Jahre oder älter sind, in Unfälle verwickelt werden, dann sind sie zu 75 % selbst an diesen Unfällen schuld. Damit liegt die Quote deutlich höher als in der Gruppe der 18- bis 24-jährigen. Die Polizei hat die Erfahrung gemacht, dass sich die Senioren nur sehr schwer auf ihre eigenen Fehler ansprechen lassen, sie halten sich für gute Autofahrer.

Bild: © Depositphotos.com / antiksu

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Über den Autor Ulrike Dietz

Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.

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