Schwere Stürze – wie sicher ist die Streif?

Sie ist 3.312 m lang, sie hat ein Gefälle von bis zu 85 % und gilt als die schwierigste und gefährlichste Abfahrt der Welt – die Streif in Kitzbühel. Jedes Jahr finden sich Tausende von Zuschauern an der Streif ein, um den besten Skifahrern der Welt bei ihrer rasanten Abfahrt zuzuschauen.

Stürze mit Folgen

Schwere Stürze bei der Abfahrt auf der Streif haben auch in diesem Jahr die Zuschauer in Atem gehalten. Gleich vier Skifahrer mussten der Streif Tribut zollen, zwei Fahrer, Florian Scheiber und Max Franz erwischte es schon im Training und zwei weitere, Georg Streitberger und Hannes Reichelt verloren im Abfahrtsrennen die Gewalt über ihre Ski und stürzten schwer. Bereits am Samstag war der Norweger Aksel Lund Svindal so schwer gestürzt, dass er für mindestens ein Jahr pausieren muss.

Was ist noch machbar?

Der Österreicher Marcel Hirscher übt jetzt Kritik an der Rennleitung, denn er ist an einem Punkt angekommen, wo er sich fragt: Was ist auf der Streif machbar und wann wird es zu gefährlich? Nach Meinung Hirschers ist die Streif immer ein schmaler Grat zwischen Show und dem, was sich sicherheitstechnisch noch machen lässt und der schwere Sturz von Svindal hat wieder einmal gezeigt, wie unberechenbar die Streif ist.

Bild: © Depositphotos.com / fahrner

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