Deutsche horten Fremdwährungen und Reiseschecks im Wert von 6,3 Mrd. Euro zu …

Frankfurt a.M. (ots) –

– Insgesamt besitzen die Deutschen Fremdwährungen im Gegenwert von 6,3 Mrd. Euro. Davon entfallen 33 Prozent auf den US-Dollar, über 19 Prozent auf den Schweizer Franken und mehr als 16 Prozent auf das Britische Pfund.

– Daneben besitzen mehr als 8 Mio. Deutsche immer noch Reiseschecks im Gegenwert von fast einer halben Milliarde Euro.

– Der Sorten- und Reisescheckbestand lässt sich auf Urlaubsrestbestände in Höhe von rd. 3 Mrd. Euro und spekulativ motivierte Bestände im Gegenwert von 3,3 Mrd. Euro aufteilen.

– Im Durchschnitt hat der Deutsche Sorten als Urlaubsrestbestände im Wert von 44,60 Euro pro Bundesbürger zu Hause.

Die Studie „Zahlungsverhalten rund um den Urlaub – Reisegeldstudie 2018“ hatte zum Ziel, Zahlungsverhalten und -gewohnheiten der Deutschen im Ausland zu untersuchen und daraus Erkenntnisse für Reisegeldempfehlungen abzuleiten. Die Studie wurde im Auftrag der ReiseBank durchgeführt. Die ReiseBank ist Deutschlands Marktführer im Geschäft mit Reisezahlungsmitteln und versorgt neben dem Vertrieb in den eigenen Geschäftsstellen und dem Onlineshop unter anderem rund 1.000 Finanzinstitute vornehmlich der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken mit Dollar & Co. Für die repräsentative Studie wurde eine Befragung bei 2.000 volljährigen Bundesbürgern durchgeführt.

Zwei Drittel tauschen nach der Reise ihren Sortenbestand nicht zurück

65 Prozent der Befragten tauschen ausländische Währungen nach ihrer letzten Reise nicht zurück. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein Drittel gibt an, das Land wieder bereisen zu wollen, ein Drittel gibt zu hohen Aufwand dafür an. Jeder Zehnte spendet den restlichen Betrag an Sorten, weitere 10 Prozent sagen, sie hätten es schlicht vergessen.

Viele Restbestände in vermeintlich sicheren Währungen

Die Deutschen verfügen über einen Sorten- und Reisescheckbestand von insgesamt 6,3 Mrd. Euro. Dabei entfallen mehr als 2 Mrd. davon auf den US-Dollar. Schweizer Franken werden im Gegenwert von mehr als 1,2 Mrd. Euro gehalten, britische Pfund machen 1,03 Mrd. aus. Die Bestände an skandinavischen Kronenwährungen belaufen sich auf 423 Mio. Euro Gegenwert. Außerdem weisen die Ergebnisse der Studie noch Reisescheckbestände in Deutschland in Höhe von 452 Mio. Euro aus. Die Bestände an Fremdwährungen, die aus spekulativen Gründen gehalten werden, machen alles in allem rund 3,3 Mrd. Euro aus. Nur ein Prozent der Befragten hält Fremdwährungen aus spekulativen Gründen vor – dann aber sind es im Schnitt umgerechnet 4.182 Euro. Dabei „spekulierten“ die Betroffenen auf Kurssicherung bzw. Werterhalt (zum Beispiel aufgrund einer potenziellen Eurokrise).

Sorten können außer Kurs gehen

Armin Schulz, Direktor Retail bei der ReiseBank warnt davor, immer alle Restbestände an Sorten für den nächsten Urlaub zu Hause liegen zu lassen. Im Jahr 2018 sind zum Beispiel die britische 10-Pfund-Note (GBP) und die 5er- und 10er-Schottische Pfund-Note (SCP) außer Kurs gegangen. Auch Banknoten der Währung Norwegische Krone gingen außer Kurs: NOK 100er-Scheine (Erstausgabe 15.09.1997 und 01.01.2003) und NOK 200er-Scheine (Erstausgabe 15.09.1997 und 01.01.2003). Das heißt, sie werden im Zielland nicht mehr als Zahlungsmittel in den Geschäften akzeptiert. Wer noch Restbestände von diesen Kronen- oder Pfundnoten hat: Die ReiseBank kauft sie weiterhin gegen einen Kursabschlag an.

Insgesamt kauft die ReiseBank die Banknoten von knapp 100 Fremdwährungen an, außerdem auch größeres Münzgeld von neun gängigen Währungen.

Überraschend ist aus ReiseBank-Sicht auch der hohe Bestand an Reiseschecks, obwohl diese seit Jahren in Deutschland nicht mehr verkauft werden. Nach den Ergebnissen der Studie haben noch mehr als 8 Millionen Deutsche einen oder mehrere Reiseschecks zu Hause. Die ReiseBank ist in der Republik die offizielle Ankaufsstelle für die unverändert gültigen Travelers Cheques von American Express.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/ReiseBank AG
Textquelle:ReiseBank AG, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/116526/4054338
Newsroom:ReiseBank AG
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