Preis-Check für Babybrei & Co.: So können Familien im Sommerurlaub sparen

Frankfurt (ots) –

Die bewährten Windeln, Babykostgläschen und Nuckel auf Vorrat mit ins Reisegepäck nehmen oder auf Alternativen im Reiseland setzen? Ein Sommerurlaub mit Baby kann nicht nur dank zusätzlichen Gepäcks zur logistischen Meisterleistung werden, sondern auch das Reisebudget stark belasten. Denn die Preise für Windeln, Schnuller und Babybrei unterscheiden sich in beliebten Urlaubsreisezielen bisweilen von denen hierzulande. FeWo-direkt®, seit 20 Jahren Experte für Ferienhausurlaub, weiß, wo es sich lohnt, das Baby-Rundum-sorglos-Paket besser im Gepäck zu haben oder vor Ort einzukaufen.

Deutschland (Ausgangspreis 50 Euro):

Wer in der Heimat urlaubt, kennt sich mit den Preisen aus: So werden für einen zweiwöchigen Familienurlaub mit einem sechs bis neun Monate alten Baby für Windeln, Schnuller und Babybrei im Schnitt 50 Euro fällig. Welcher Betrag im Ausland dafür gezahlt wird und ob Familien mit einem Preisaufschlag rechnen müssen, zeigt FeWo-direkt nachfolgend.

Dänemark, + 124 Prozent (111 Euro):

So beispielsweise in Dänemark, hier schlagen besonders Breigläschen kräftig zu Buche und kosten im Durchschnitt fast das Dreifache im Vergleich zu Deutschland. Besonders die gewohnten Markenprodukte sind teuer. Alternativ den Stabmixer einpacken und die tägliche Kost für die Kleinen frisch vor Ort zubereiten. Der Einkauf von Obst und Gemüse in Bioqualität ist in Dänemark sehr einfach – das skandinavische Land ist in Europa führend in Sachen Biolebensmittel.

Spanien, + 80 Prozent (90 Euro):

Für den Familienurlaub in Spanien gilt ebenso: Preise abwägen und Platz im Koffer einplanen. Windeln sind leicht und polstern Zwischenräume im Gepäck gut aus – so lassen sich durchschnittlich 14 Euro in der Reisekasse sparen. Auch die unentbehrlichen Extraschnuller sollten auf der Urlaubseinkaufsliste zu Hause stehen, ist der für einen zweiwöchigen Familienurlaub benötigte Vorrat von vier (Ersatz-)Schnullern in Deutschland doch um zwei Euro günstiger und verbraucht zudem nur ganz wenig Platz im Koffer.

Schweiz, + 73 Prozent (86 Euro):

Einkaufen in der Schweiz ist eher teuer – so zumindest der Gedanke vieler Reisender, wenn es darum geht, die schönsten Wochen des Jahres in den Bergen zu verbringen. Am besten alles Nötige fürs Baby im Kofferraum verstauen, denn hier wird im Vergleich zur Heimat durchschnittlich das Doppelte für Breigläschen verlangt. Auch bei Windeln können Eltern im Schnitt ganze zehn Euro sparen, wenn diese vor Abreise in Deutschland gekauft werden. So können sich auch Familien das Alpenglück leichter leisten.

Frankreich, + 66 Prozent (83 Euro):

Wer beim Reisebudget rechnen muss, der sollte bei einer Reise mit Kind und Kegel nach Frankreich überlegen, einiges auf Vorrat mitzunehmen und im Auto Raum zu schaffen. Eltern müssen hier besonders für Babynahrung ordentlich in die Tasche greifen und zahlen für den vierzehntägigen Breibedarf des Babys durchschnittlich 22 Euro mehr, Windeln schlagen mit zehn Euro Mehrkosten im Vergleich zum Kauf in Deutschland zu Buche.

Italien, + 49 Prozent (74 Euro):

Auch Familien, die einen „Bella Italia“-Urlaub planen, sollten sich bei den Preisunterschieden für Windeln und Co. überlegen, etwas Platz im Gepäck zu lassen, vor allem für Windeln und Schnuller. Diese kosten in Italien nämlich durchschnittlich jeweils knapp zehn Euro mehr.

Niederlande, + 37 Prozent (68 Euro): Im Durchschnitt 18 Euro mehr kostet das Baby-Rundum-sorglos-Paket für einen zweiwöchigen Urlaub im Land der Tulpenfelder und Windmühlen. Tipp: Wer das Geld lieber anderweitig investieren möchte, der nutzt den Kofferraum für den Transport der für den gesamten Familienurlaub benötigten Babyutensilien. Für die vergleichsweise kurze Strecke in die Niederlande lohnt sich das etwas engere Sitzen allemal.

Portugal, + 37 Prozent (68 Euro):

Kräftig sparen können Familien auf ihrer Portugalreise, wenn sie sich vor dem Start mit Babybrei eindecken, statt diesen vor Ort zu kaufen. Um die 13 Euro mehr werden im Südwesten der Iberischen Halbinsel im Schnitt preislich für Äpfel, Birnen, Bananen und Co. im Glas fällig. Der Preis für Windeln für zwei Wochen ist mit durchschnittlich fünf Euro dagegen nur unwesentlich teurer als in der Heimat.

Schweden, + 26 Prozent (63 Euro):

Den Windeltransport nach Schweden können sich Eltern getrost sparen, denn hier sind diese im Durchschnitt sogar einen Euro günstiger. Wer mit dem Auto anreist, kann zusätzlich sparen. Denn der Platz im Auto kann optimal für Breigläschen genutzt werden. In Schweden treiben Babykostgläschen die Ausgaben nämlich nach oben und kosten im Durchschnitt fast doppelt so viel wie in der Heimat.

Österreich, + 24 Prozent (62 Euro):

Ganz anders als in Skandinavien sieht es bei den Österreichern aus. Hier unterscheiden sich die Preise für Babyutensilien kaum von denen in der Heimat. Für Windeln müssen Eltern durchschnittlich 9 Euro mehr in ihrem Urlaubsbudget berücksichtigen. Für zwei Wochen Familienurlaub bei unseren Nachbarn kann dafür aber das Extragepäck für Gläschen und Schnuller entspannt zu Hause bleiben.

* FeWo-direkt erhob im Mai 2018 stichprobenartig Preise verschiedener Marken für Windeln, Babybreigläschen und Schnuller für beliebte Reiseländer der Deutschen (Dänemark, Niederlande, Schweden, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz, Portugal und Spanien) unter Berücksichtigung verschiedener Vertriebswege. Aus den erhobenen Daten wurde ein durchschnittlicher Preis pro Windel (Größe 4), Breigläschen (125g) und Schnuller (in der Regel 2er-Pack) errechnet, als Paketpreis zusammengefasst und auf einen durchschnittlichen Verbrauchswert eines sechs bis neun Monate alten Babys für einen zweiwöchigen Familienurlaub hochgerechnet. Alle Preisangaben sind gerundet.

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