Black Friday Wochenende bietet Schnäppchenpreise

Der Aktionstag Black Friday läuft am kommenden Freitag und wird dem Onlinehandel in Deutschland nach Berechnung von Experten einen Umsatzanstieg von 16,8 Prozent auf 924 Millionen Euro bescheren. Am Freitag sollen sich die Einnahmen auf 332 Millionen Euro belaufen und am Black Monday bei 346 Millionen Euro liegen. Die Zahlen beziehen sich auf eine Studie von RetailMeNot.

Black Friday und Black Monday weltweite Schnäppchentage

In den USA und Großbritannien sind die beiden Aktionstage Black Friday und Black Monday seit langen Jahren ein Umsatzrenner für den Einzelhandel und E-Commerce, weil in dieser Zeit Milliardenumsätze generiert werden. Der Umsatz in den USA soll sich der Studie zufolge am Black Friday Wochenende auf 5,4 Milliarden Euro belaufen und in Großbritannien werden 2,6 Milliarden Euro erwartet.

Die Einzelhändler und Onlineshops in Deutschland setzen die Rabattaktionen erst seit rund neun Jahren ein mit steigender Tendenz. Im Gegensatz zu den USA, wo die Rabatte meistens im stationären Handel wie in Kaufhäusern, Filialen und Einzelgeschäften angeboten werden, sind es in Deutschland überwiegend Onlinehändler. In den USA ist der Black Friday der umsatzstärkste Tag für den Einzelhandel und sogar noch wichtiger als das Weihnachtsgeschäft.

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Der Black Friday Sale startet am 26.November 2015 um 19 Uhr und bietet reihenweise Schnäppchenpreise. Die großen Einzelhandelsketten wie Saturn, Media Markt oder Conrad erkannten die Zeichen der Zeit rechtzeitig und erzielen am Black Friday-Wochenende eine Umsatzsteigerung im zwei- bis dreistelligen Bereich.

Von der Rabattaktion profitieren Händler und Konsumenten gleichermaßen. Die Händler steigern am Black Friday Weekend und Black Monday ihre Umsätze, während der Kunde von Schnäppchenpreisen profitiert.

Geld sparen am Black Friday

Die Weihnachtszeit bedeutet Geschenkezeit und was liegt da näher, als die Geschenke für die Liebsten am Black Friday Wochenende zu Schnäppchenpreisen zu kaufen? Die Ersparnis gegenüber den Normalpreisen kann sich auf 50 bis 80 Prozent belaufen. Vor allem bei Elektronik wie Tablets, Smartphones, Flachbildfernsehern, Notebooks oder Spielkonsolen locken Rabatte im hohen zweistelligen Bereich.

Bei Amazon lockt der Black Monday bis Freitag mit Rabatten im Zehnminutentakt und dies betrifft über 10.000 Produkte. Die Käufer profitieren von Tagesangeboten von bis zu 24 Stunden Dauer und Blitzangeboten. Die Blitzangebote beginnen zwischen 6 und 21:40 Uhr. Der Verkauf der Sonderangebote erfolgt so lange der Vorrat reicht und ist auf höchstens zwei Stunden begrenzt. Interessierte Kunden können sich die künftigen Schnäppchen vorab ansehen, jedoch dürften in den ersten 30 Minuten nur Amazon Prime Kunden darauf zugreifen. Nach 15 Minuten werden Artikel aus dem Warenkorb gelöscht, wenn der Käufer nicht zur Kasse gegangen sein sollte und der Artikel anderen entscheidungsfreudigeren Kunden wieder zur Verfügung steht.

Der Premiumdienst Amazon Prime kostet 49 Euro Jahresgebühr, beinhaltet Gratisversand, Expresslieferung, einen Netflix-Account, Amazon Music und Amazon Prime Instant Video. Amazon Prime kann ein Monat lang kostenlos getestet werden und nach Ablauf des Testmonats ist eine Kündigung des Premiumdiensts jederzeit möglich.

Beim Einkauf im virtuellen Handel lohnt sich trotz Black Friday und Black Monday ein Preisvergleich. Je nach Produkt kann der Rabatt höher ausfallen und eine gute Ersparnis bedeuten. Auf Jagd nach Schnäppchen sollte man bedenken, ob das ausgewählte Produkt wirklich notwendig oder verzichtbar ist. Die Schnäppchenpreise können zu einem ungewollten Kaufrausch und Kontoüberziehung führen.

Die Festlegung eines festen Budgets für das Black Friday Wochenende setzt eine Obergrenze für das Geldausgeben. Neben dem Budget gilt es einen Einkaufzettel zu erstellen auf dem die Produkte stehen, die man gerne hätte und zu Schnäppchenpreisen kaufen möchte. Auf Basis des festen Budgets und Einkaufszettels kann einem möglichen Kaufrausch vorgebeugt werden.

Bild: © Depositphotos.com / Katrinaku

Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.

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