Hasbro bringt Roboterkatze Companion Pet für Senioren » Reise Urlaub

Der Spielehersteller Hasbro hat mit einer Roboterkatze für Senioren sein erstes Companion Pet auf dem Markt gebracht. Basierend auf Analysen hätte man ermittelt, dass ältere Menschen die Kameradschaft von Haustieren schätzen und sich nicht um ein echtes Tier kümmern können. Der Trend zu elektronischen Begleitern wird sich in den kommenden Jahren verstärken.

Companion Pet Roboterkatze

Die Companion Pet Roboterkatze bewegt sich wie eine lebendige Katze, benötigt weder Wasser noch Nahrung, sondern nur Strom. Die elektronische Katze reagiert auf Kraulen, schläft ein und wacht auf. Sie gibt gewohnte Katzengeräusche von sich und rollt sich auf den Rücken, wenn ihr das Streicheln und Kraulen gefällt. Die Roboterkatze schläft ein sobald sich niemand mehr mit ihr beschäftigt und kann durch Berührung wieder aufgeweckt werden.

Das Fell des Companion Pet fühlt sich Hasbro zufolge weich wie bei einer echten Katze an. Zur verbauten Elektronik veröffentlichte der Hersteller keine Informationen, aber feinmotorische Servomotoren und Sensoren dürften Bestandteil der Roboterkatze sein.

Im Handel ist das Companion Pet derzeit über Joyforall.com online erhältlich. Der Kaufpreis für die Roboterkatze beläuft sich auf 100 US-Dollar und das elektronische Katzenwesen ist aktuell neben den USA nur in Kanada verfügbar. Die Käufer können zwischen den drei Fellfarben Creamy, Silver und Orange Tabby wählen. Eine Markteinführung in Europa, Deutschland und Asien könnte in den nächsten Wochen oder Monaten erfolgen. In den USA und Kanada wird die Roboterkatze knapp fünf Wochen vor Weihnachten sicher ihre Käufer finden, weil elektronisches Spielzeug als Geschenk beliebter werden.

Die Zielgruppe des Companion Pet sind ältere Menschen, die in Seniorenheimen oder zuhause leben und sich beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht um eine echte Katze kümmern können. Vor allem Demenzkranken dürfte die Roboterkatze helfen wieder aktiver am Leben teilzunehmen.

Die Marke JoyForAll Companion Pets wurde von Hasbro auf Basis durchgeführter Recherchen bezüglich Nachfrage nach elektronischen Haustieren gegründet. Basierend auf 15 Jahre Erfahrung in der Animatronic-Technologie und mit Einsatz einer neuentwickelten Technik wurde die Roboterkatze gebaut. Die Geräusche der Katze wurden authentisch gestaltet und das weiche Fell wurde vom echten Katzenfell inspiriert.

Roboterwesen auf dem Vormarsch

Auf der Welt befinden sich Roboterwesen auf dem Vormarsch und dabei vor allem in Japan. In Japan werden seit Jahren elektronische Robben in Altenheimen eingesetzt, um das Wohlbefinden der Senioren zu verbessern. Elektronische Haustiere gibt es zwar schon seit Jahren auf dem Markt, jedoch etwa bei Amazon aktuell nur 100 Tiere gelistet. Die Preise liegen zwischen 10 und 100 Euro. Ein Großteil der angebotenen Robotertiere stammt von Hasbro.

Die technische Weiterentwicklung wird in Zukunft zu noch lebensechteren Haustieren als der Companion Pet Roboterkatze führen. Die Künstliche Intelligenz wird Forschern zufolge uns Menschen in 20 bis 30 Jahren überlegen sein. Künftige elektronische Haustiere ab dem Jahr 2040 werden mit positronischen Gehirnen ausgestattet sein und so wie ihre echten Artgenossen leben. Sie werden Nahrung und Wasser konsumieren, dass dann in Energie zur Stromversorgung umgewandelt wird und Unabhängigkeit von der Steckdose bedeutet.

Die Robotik hat ihre helle und ihre dunkle Seite. Die helle Seite bezieht sich auf den friedlichen zivilen Einsatz von Robotern, Androiden und elektronischen Haustieren zum Beispiel in Haushalten, um das Leben von uns Menschen zu erleichtern. Auf der dunklen Seite steht die militärische Nutzung in Form von Kampfrobotern, autonomen vollautomatischen Drohnen und einer Künstlichen Intelligenz (KI) die alle Lebensbereiche beherrscht.

Gefährlich wird die KI wenn sie ein eigenes Bewusstsein entwickelt und in der Lage ist sich selbständig weiterzuentwickeln unabhängig vom Menschen. Die Filme »Colossus«, »Ex Machina«, »Der 200 Jahre Mann«, »Terminator 1 – 5« und »A.I – Künstliche Intelligenz« thematisieren aus unterschiedlicher Sicht die KI und Robotik.

Bild: © Depositphotos.com / Lilitenochek

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Über den Autor Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.

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