Mann verliert durch Spinnenbiss fast sein Bein

Der Londoner Jonathan Hogg erlebte auf seinen Flug nach Kapstadt einen echten Horror. Gegenüber der britischen Zeitung Mirror berichtete er, dass ihm nachdem die Lichter im Flugzeug für die Nachtruhe ausgeschaltet waren, er seine Beine übereinander schlug und dann einen heftigen Biss spürte. Die Spinne erblickte er bei Licht, aber stufte sie wegen ihrer kleinen Größe nicht als gefährlich ein. In den Tagen nach dem Spinnenbiss kam es zu einer Schwellung der Bissverletzung. Die Einnahme von Medikamenten sorgte nicht für eine Schmerzlinderung.

Der dritte Tag schließlich zeigte die dramatischen Folgen des Spinnenbisses. Sein Bein war regelrecht geschmolzen und eingesunken. Die zwei Tage zuvor war er trotz offenbar schlimmster Schmerzen dennoch tauchen gegangen. Seine Tauchkollegen sahen das stark veränderte Bein zufällig und brachten ihn ins Krankenhaus. Kurz vor knapp war es, denn wäre der Krankenhausbesuch auch nur ein Tag später erfolgt, dann hätte sein Bein amputiert werden müssen.

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Bei ihrer Diagnose stellten die Ärzte die Spinnenart fest, welche für den schmerzhaften Biss verantwortlich ist und zwar handelt es sich um eine Braune Einsiedlerspinne. Wie Hogg berichtete musste ihm ein erheblicher Teil seines Beins entfernt werden. Der Abenteuerurlauber befand sich ein Monat im Krankenhaus und wurde dort drei mal operiert. Im Zuge seines Krankenhausaufenthalts setzte er sich per E-Mail mit der Fluggesellschaft Qatar Airways in Verbindung und übersendete ihnen ein Fotos seines Beines. Über eine Woche danach erhielt er eine Entschuldigung und wurde darüber informiert, dass die Spinne von einer Stewardess entfernt wurde.

Er hatte mehr als eine Entschuldigung erwartet und leitete nun rechtliche Schritte gegen die Airline ein. Eine Fluggesellschaft habe seinem Anwalt zufolge die Pflicht die Passagiere vor gefährlichen Tieren zu schützen und hätten dafür zu sorgen, dass die Maschine vor ihrem Abflug gründlich gereinigt wird. Ob der Spinnenbiss auf ein Fehlverhalten der Airline zurückzuführen sei, soll nun geprüft werden.

Als Folge des Horrorflugs hat Jonathan Hogg schlimmste Albträume und enorme Angst vorm Fliegen. Er ist sich unsicher, ob er in seinem Leben auf Grund seiner Erfahrung je wieder ein Flugzeug betreten wird. Eine eventuelle Klage gegen die Fluggesellschaft scheint wahrscheinlich.

Bild: © Depositphotos.com / okiepony

Mann verliert durch Spinnenbiss fast sein Bein
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Andreas Kraemer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro (www.sauerlandtext.de) aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.

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