Crash in China reißt DAX unter 10.000 Punkte

Die deutschen Aktienmärkte erlebten direkt zu Wochenbeginn einen der größten Kursverluste, die es seit der Finanzkrise im Jahre 2008 gab. In der Spitze verlor der Deutsche Aktienindex über vier Prozent, konnte sich dann zum Handelsbeginn hin allerdings etwas erholen. Verursacht wurde der kleine Börsencrash insbesondere durch die schlechten Vorgaben aus China. Dort verlor ein wichtiger Leitindex in der Spitze über acht Prozent, was gleichzeitig dazu führte, dass viele Milliarden Euro an Kapital vernichtet wurden.

Börsen derzeit sehr volatil

Zwar handelte es sich beim Kursverfall im DAX sicherlich um einen der größten Rückgänge seit vielen Jahren, jedoch zeigt dies andererseits auch, wie volatil die Märkte aktuell sind. In den vergangenen zwölf Monaten gab es insbesondere auch beim Deutschen Aktienindex eine große Spannbreite, die von etwas mehr als 8.000 Punkten bis über 12.000 Punkte reichte. Wer als Anleger das Glück und auch das Geschick hatte, zum richtigen Zeitpunkt einzusteigen, der konnte allein in den vergangenen zwölf Monaten Gewinne von durchschnittlich 50 Prozent erzielen. Andererseits haben sicherlich auch zahlreiche Anleger aufgrund der hohen Volatilität Kapital verloren.

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DAX erholt sich am folgenden Tag

Dass es sich – mal wieder – um eine hypersensitive Reaktion gehandelt hat, zeigte der DAX auch dieses Mal bereits am nächsten Tag. So stiegen die Kurse am Dienstag wieder auf ein Niveau, auf dem sie vor dem leichten Börsencrash am Montag noch notiert hatten. Dabei überschritt der Deutsche Aktienindex wieder die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten, die noch am Montag deutlich unterschritten wurde. Zahlreiche Anleger sind derzeit relativ verunsichert, denn mit einer solch volatilen Börse, die anscheinend kaum noch fundamentalen Regeln zu folgen scheint, ist es selbstverständlich schwer, den richtigen Kauf- und Verkaufszeitpunkt zu finden. Daher warten mittlerweile immer mehr Anleger ab, ob sich beim DAX in der näheren Zukunft wieder einmal ein nachhaltiger Trend zeigt.

Bild: © Depositphotos.com / gubh83

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Oliver Schoch

Ich bin gelernter Bankkaufmann und war über 15 Jahre bei verschiedenen Banken und in diversen Bereichen tätig. Seit mittlerweile sieben Jahren bin ich in Vollzeit als freiberuflicher Journalist und Online-Redakteur tätig. Aufgrund meines umfangreichen Wissens im Wirtschafts- und Finanzbereich konzentriere ich mich im journalistischen Segment auf diese zwei Themen.

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