Studie: Die unbeliebtesten Fußballvereine

In ihrer jährlichen „Fußballstudie – Markenlandschaft der Fußball-Bundesliga“ gingen die Autoren wieder einmal der Frage nach: „Welche Fußball-Vereine sind beliebt und welche nicht?“ In der Erhebung wurden alle 36 Mannschaften der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga berücksichtigt. Das überraschende Ergebnis: Der FC Bayern München ist erstmals nicht der unbeliebteste Fußball-Verein.

Die Münchner haben es endlich geschafft und gelten offiziell nicht mehr als unbeliebteste Mannschaft der Bundesliga. 2015 kamen sie erstmals auf den vorletzten Platz der jährlichen Fußball-Studie. Neuer „Spitzenreiter“ im Hinblick auf die Unbeliebtheit ist der RB Leipzig.

Grund für die Antipathie des sächsischen Vereins dürfte vor allem der berühmte Sponsor des Vereins sein. Schon seit Jahren werfen Fußball-Fans Red Bull und dem RB Leipzig vor, einen „Retorten-Verein“ zu züchten, der einzig aufgrund seiner finanziellen Unterstützung in der zweiten Liga spielt.

Besonders bitter für die Leipziger: Sie gelten nicht nur als unsympathisch, sondern sind auch noch unbekannt. In der Studie geht es nämlich nicht nur um die Beliebtheit der Vereine, sondern auch andere Faktoren wie Bekanntheit und Markenwert. Während der FC Bayern in diesen beiden Kategorien Top-Werte erzielte, gehört der RB Leipzig zu den unbekanntesten Vereinen der Bundesliga. Lediglich der SV Sandhausen und der FC Heidenheim sind noch weniger Menschen ein Begriff.

Die Studie, die besonders die Markenwirkung der Fußball-Vereine analysiert, wird jedes Jahr von der TU Braunschweig in Auftrag gegeben. In diesem Jahr wurden 4031 Menschen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren befragt. Der Fokus der Fragen lag auf den Punkten Attraktivität, Bekanntkeit, Assoziationen und Sympathie.

Die Ergebnisse der Datenerhebung verdeutlichen nicht nur, dass der RB Leipzig und der FC Bayern München besonders unbeliebt sind, sondern auch dass der SC Freiburg, der in der vergangenen Saison in die zweite Liga abgestiegen ist, als beliebtester Verein gilt. Dahinter kommt Borussia Dortmund, gefolgt vom 1. FSV Mainz und dem FC Augsburg.

Fußball-Mannschaften, die besonders stark als Marke empfunden werden, sind Borussia Dortmund, Schalke 04 und der FC St. Pauli. Die Ergebnisse der Untersuchung spiegeln die teils sehr professionellen Marketing-Strategien der Vereine wider. So gibt besonders Dortmund als eine Fußball-Mannschaft, die in den vergangenen Jahren vermehrt Wert auf ein professionelles Markenmanagement gelegt hat.

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Maik Justus

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